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Oschatz Störche in der Oschatzer Region haben schon Nachwuchs
Region Oschatz Störche in der Oschatzer Region haben schon Nachwuchs
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16:52 22.04.2013
Störche in trauter "Dreisamkeit". Diese Aufnahme gelang dem Fotoreporter im vergangenen Jahr in Außig: Ein Altstorch füttert zwei Jungtiere auf dem Horst. Quelle: Dirk Hunger

Das erfuhr die OAZ von Achim Roth, den Storchenbeauftragten für die Region.

Die Menschen in der Region beobachten diese Entwicklung ebenso. Und Achim Roth weiß, dass sich die Storchenpaare nach ihrer Ankunft gleich paaren, so dass die meisten schon auf ihren Eiern sitzen. Sie brüten etwa einen Monat.

In Zschöllau zum Beispiel hat sich auch schon Nachwuchs angesagt, erfuhr die OAZ von dem Oschatzer Christian Voigt. Das aber sind nicht die einzigen Störche, die in der Collm-Region eine Familie gründen, weiß Roth. Bereits eingetroffen sind die Störche in Außig, Börln, in Luppa, in Malkwitz, Cavertitz, Schirmenitz, Mügeln und Gröppendorf.

Noch nicht angekommen sind die Adebare - zumindest nicht bis zum Wochenende - in Calbitz und Wermsdorf. "Hier gibt es neue Masten. Wir werden sehen, ob sie diese annehmen", so der Storchenexperte.

Ebenfalls noch leer waren die Horste am Wochenende in Lampertswalde, Liptitz und Schmannewitz. In Sörnewitz sind die Störche weitergezogen, ebenso in Börln, und zwar gleich nach ihrer Ankunft Mitte April.

Achim Roth ist zuversichtlich, dass es in diesem Jahr mehr Nachwuchs bei Adebars gibt. 2012 wurden elf Jungtiere gezählt. "Die drei in Malkwitz könnten möglicherweise Waschbären oder dem Roten Milan zum Opfer gefallen sein." Diese Räuber würden aber den wenigsten Schaden anrichten.

"Viele Störche verenden beim Vogelzug. In bestimmten Ländern werden sie auch bejagt. Und sind sie angekommen, müssen die Tiere oft feststellen, dass Wiesenauen trocken gelegt wurden. "Wenn Storchenfreunde sehen, dass die Eltern nicht mehr füttern, kann das ein Zeichen dafür sein, dass Räuber im Spiel sind.

Möglicherweise entscheiden sich auch Störche um und steuern einen neuen Horst an, wenn sie feststellen müssen, dass die Bedingungen nicht mehr gegeben sind oder die Gegend mit ihrem Zuhause zu laut geworden ist. "Es gibt verschiedene Gründe, wenn die Störche weiterziehen."

Fest steht die Storchen-Statistik für dieses Jahr noch nicht. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt, wenn alle Störche da sind, mache ich meine große Runde und melde das Ergebnis der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt", erklärte Achim Roth gegenüber der OAZ. Diese Zahlen fließen dann in die deutschlandweite Statistik ein.

Gabi Liebegall

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