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Straßenbau in Oschatz nun auf zwei Jahre verteilt

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Beim geplanten Straßenausbau der Schmorlstraße, Strehlaer Straße (unterer Teil) und An der Döllnitz muss die Stadt aus finanziellen Gründen auf die Bremse treten.

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Von hier aus soll der untere Teil der Strehlaer Straße bis zur Döllnitz in diesem Jahr ausgebaut werden.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. (FH). Beim geplanten Straßenausbau der Schmorlstraße, Strehlaer Straße (unterer Teil) und An der Döllnitz muss die Stadt aus finanziellen Gründen auf die Bremse treten. Ursprünglich war vorgesehen, den gesamten Straßenkomplex in diesem Jahr auszubauen (wir berichteten). Die Gesamtkosten werden mit 870 00 Euro veranschlagt. "Wir bekommen aber in diesem Jahr finanziell nur den unteren Teil der Strehlaer Straße hin", sagte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) zur jüngsten Ratssitzung. Während dieser Sitzung erteilte der Stadtrat einstimmig den Baubeschluss für den Gesamtkomplex. Der Straßenbau soll nun in zwei Bauabschnitten - 2012 und 2013 -erfolgen.

 

Baubeginn im unteren Teil der Strehlaer Straße (Höhe Spielwaren-Krause bis zur Döllnitz) wird nach Angaben des Bauamtes im Zeitraum von Anfang August bis Anfang Oktober sein. Zuvor sollen noch die Gasleitungen in der Schmorlstraße und in der Theodor-Körner-Straße erneuert werden.

Nach Fertigstellung des gesamten Straßenkomplexes soll die Verkehrsführung geändert werden. Künftig soll es einen Einbahnstraßenring geben. Der Ring beginnt an der Kreuzung mit der B 6, führt über die Schmorlstraße (künftig Einbahnstraße in Richtung Stadtzentrum) und die untere Strehlaer Straße in die Theodor-Körner-Straße und von dort wieder auf die B 6. Von der Schmorlstraße können die Kraftfahrer auch künftig in die Ritterstraße, die obere und untere Strehlaer Straße sowie in die Straße An der Döllnitz fahren.

Stadtrat Günter Staffe (Freie Wähler) hatte im November des Vorjahres zudem einen Ausbau der unübersichtlichen Kreuzung Schmorlstraße/Strehlaer Straße/An der Döllnitz angeregt. Diese Variante ist mittlerweile vom Tisch.

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