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Oschatz Stromkabel in Cavertitz kommen unter die Erde
Region Oschatz Stromkabel in Cavertitz kommen unter die Erde
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13:37 11.03.2018
Während der Arbeiten am Stromnetz ist in Cavertitz mit Einschränkungen zu rechnen. Quelle: Archiv
Cavertitz

Cavertitz bekommt neue Straßenbeleuchtung. Die Gemeinderäte haben auf ihrer Sitzung am Montag einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Beleuchtungen energieeffizient zu sanieren. Notwendig geworden war der Beschluss, weil die Kommune sich aktuell in der haushaltslosen Zeit befindet. Und so lange kein genehmigter Haushaltsplan für 2018 vorliegt, bedarf es einer extra Entscheidung.

Freileitungen fallen weg

Schon länger steht fest, dass die Envia als Stromversorger Teile des Niederspannungsnetzes modernisieren will und dabei auf Erdverkabelung setzt. In diesem Zug muss auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden, da die Freileitungen wegfallen. „Die Envia hat uns angeboten, ihre Tiefbauleistungen mit zu nutzen“, erklärte Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos), „nur dort, wo das Unternehmen nicht selber baut, müssen wir Eigenleistungen erbringen.“ Für Tiefbau, Beleuchtung und Planung werden voraussichtliche Kosten von über 115 000 Euro angenommen. Für die Leuchten mit Masten und Schaltschrank hatte die Gemeinde einen Förderantrag über das Leader-Programm gestellt und bereits den Bescheid erhalten, dass 28 000 Euro an Zuschüssen bewilligt sind, informierte die Bürgermeisterin.

Vollsperrung im Ortskern

An Nebenstraßen sind die ersten Arbeiten bereits begonnen worden, ab März geht es auf der Cavertitzer Hauptstraße weiter – dann auch mit Vollsperrung. Wie Bauamtsleiterin Gabriele Kläber erläuterte, sei angekündigt worden, eine Ampelregelung einzurichten, damit vor allem die Kinder gefahrlos zu Bus und Schule gelangen. Darüber hinaus werde gewährleistet, dass die Anwohner ihre Grundstücke erreichen. Ziel sei, die Arbeiten bis zum Frühsommer abzuschließen, wobei das auch abhängig vom Wetter ist, gab sie zu bedenken.

DDR-Platten auf Fußweg

Ebenfalls im Zusammenhang mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung und des Stromnetzes vergaben die Cavertitzer Gemeinderäte Arbeiten zur Wiederherstellung des Fußweges im Bereich Hauptstraße und Dorfplatz. Den Auftrag dafür hat für rund 6000 Euro die Hoch- und Tiefbau GmbH Grünberg in Prösen erhalten. Zu großen Teilen betreffe das alte Betonplatten aus DDR-Zeiten. Die 1,20 mal 1,20 Meter großen Platten seien zum Teil in einem schlechten Zustand, beschrieb Bürgermeisterin Christiane Gürth: „Das sind nicht mehr die Schönsten und teilweise kaputt.“

Betonpflaster und Wiederverwertung

Geplant sei, die Platten für die Arbeiten am Kanalschacht auszubauen und die gut erhaltenen anschließend wieder einzusetzen. So lange die Betonelemente reichen, werden diese auch wieder verwendet. Für den Rest werde Betonpflaster verlegt.

Gemeinde und Versorgen teilen sich Kosten

Die Kosten dafür teilen sich Stromversorger und Kommune, weil die Envia lediglich für die Fläche aufkommt, die für den 60 Zentimeter breiten Kabelgraben gebraucht wird. Christiane Gürth versicherte, der Gehweg werde ansprechend wieder hergestellt und solle kein Flickwerk werden. Immerhin habe der Ortskern eine zentrale Funktion mit Zugang zu Bushaltestelle, Grundschule und Kindereinrichtung. „Das wird ordentlich aussehen und wir sorgen für eine gewisse Wertsteigerung“, versicherte sie.

Von Jana Brechlin

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