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Oschatz Stromkabel statt Super bleifrei
Region Oschatz Stromkabel statt Super bleifrei
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16:00 03.06.2014
Wolfgang Voigt aus Salbitz testet im Rahmen der Aktion "E-Pendler" eine Woche lang eines von 13 Elektroautos. Quelle: Dirk Hunger
Salbitz/Leipzig

Der pensionierte Bauunternehmer aus Salbitz ist einer von den 13 Glückspilzen, die in dieser Woche ein Elektro-Automobil auf Probe fahren dürfen - und das kostenfrei.

Wie zweifellos viele andere Leser dieser Zeitung bewarb sich Wolfgang Voigt Anfang Mai im Rahmen der Aktion "E-Pendler" um eine Probe-Fahr-Woche mit einem der Mobile. Sie läuft während der Internationalen Automobilmesse AMI in Leipzig und wurde initiiert vom Bundesverband für Elektromobilität (BEM), der Leipziger Volkszeitung und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Bis zu 20 Bewerber, so das Ziel der Aktion, sollen die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge testen. Möglich war die Bewerbung um einen Platz im virtuellen Lostopf vom 7. bis 21. Mai ausschließlich via Internet-Registrierung. Vorrangig sollten dabei Pendler zum Zuge kommen, da sich E-Autos vor allem für kurze Strecken eignen, heißt es seitens des BEM. Die Wagen mit der neuen Technologie werden den Probanden von verschiedenen Herstellern zur Verfügung gestellt.

Die ausgelosten "Gewinner" der Aktion "E-Pendler" konnten ihre Testwagen am vergangenen Freitag zur feierlichen Eröffnung der Automobilmesse AMI in Leipzig abholen - und müssen sie am kommenden Sonnabend bereits wieder abgeben. Einer von ihnen ist der Salbitzer Wolfgang Voigt. Er meldete sich unlängst bei der OAZ und gab sich als einer der auserwählten Elektro-Auto-Testpiloten zu erkennen. Zur "Halbzeit" seiner Testfahrzeit zeigt er sich sehr beeindruckt und begeistert vom Mobil und legte auf dem Hof der OAZ-Redaktion einen Zwischenstopp ein, um von seinen Erfahrungen zu berichten.

Ein wenig wehmütig schaut Wolfgang Voigt schon, wenn er an den Sonnabend denkt. Hat er doch in den zurückliegenden Tagen einige angeregte Gespräche geführt und neue Erfahrungen gemacht. Bis zu 200 Kilometern soll man mit einer "Ladung", dem Äquivalent zur Tankfüllung bei herkömmlichen Autos, kommen, verspricht der Hersteller. "Das schwankt natürlich, je nach Fahrweise", hat der Salbitzer festgestellt, der das Mobil nur ungern wieder abgeben mag. Ladestationen findet er in Oschatz und in Riesa. Einen markanten Unterschied zum herkömmlichen Kraftfahrzeug merkt nicht nur der Fahrer, sondern auch sein Umfeld sofort. Beim Fahren ist ganz besondere Vorsicht geboten, denn das Elektro-Auto ist nahezu geräuschlos auf den Straßen unterwegs.

Christian Kunze

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