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Super-Fleischer Felix Zieger aus Oschatz will auch noch Meister machen

Arbeit Super-Fleischer Felix Zieger aus Oschatz will auch noch Meister machen

Von der Handwerkskammer zu Leipzig wurde der 19-jährige Felix Zieger als Jahrgangsbester geehrt. Nun wurde er von seiner Ausbildungsstätte, der Oschatzer Fleischwaren GmbH, übernommen. Sein Ziel ist es, in zwei Jahren Fleischermeister zu werden. Seine Berufswahl machte ihn gleichzeitig zum guten Koch, der in der heimischen Küche neue Rezepte ausprobiert.

Keine Angst vor großen Tieren hat Fleischer Felix Zieger.

Quelle: kristin engel

Oschatz. Die Fleischerei liegt ihm in den Genen: Felix Zieger ist Jahrgangsbester im Einzugsbereich der Handwerkskammer zu Leipzig und wurde bei den Freisprechungsfeiern vor wenigen Tagen für besonders gute Prüfungsleistungen geehrt (wir berichteten). So wurde ihm im Leipziger Kino Cinestar sein Prüfungszeugnis überreicht. Er ist einer von 340 Lehrlingen aus 49 Berufen, die in die Familie der Handwerker aufgenommen wurden.

Prüfungsstress überstanden

Doch bevor es soweit war, musste der 19-Jährige sein Können nicht nur in den drei Jahren der Ausbildungszeit in der Oschatzer Fleischwaren GmbH unter Beweis stellen, sondern zudem auch die Prüfung erfolgreich ablegen. Die Knochenhaut am Roastbeef zu ziehen, die Knochen einzeln auszulösen war für ihn eine der größten Herausforderungen in der Prüfung. „Doch wenn man es erst einmal kann, kann man es auch immer. Das ist alles eine Übungssache. Natürlich gehört auch ein wenig Talent und Interesse dazu“, sagt Felix Zieger.

Das Interesse zum Handwerk hatte er bereits in jungen Jahren, denn auch sein Vater arbeitet als Fleischermeister. „Von Klein auf absolvierte ich Praktika und Ferienarbeit in der Fleischerei in meiner Heimat und schon zuvor war ich als Besucher öfter dort. Wenn man es regelmäßig sieht, wächst man einfach hinein“, so der 19-Jährige. Als Kind hatte er mit dem Gedanken gespielt, Tierarzt zu werden. Als es zu einer Entscheidung kommen musste, schob er diesen Gedanken jedoch wieder von sich. Das umfangreiche Studium hielt ihn von diesem Werdegang ab.

Seinen Schritt in den gewählten Beruf bereut er nicht. „Die Oschatzer Fleischwaren GmbH ist die größte Fleischerei in der Umgebung, mit elf eigenen Filialen, davon fünf in Oschatz und jeweils eine in Strehla, Dahlen, Belgern, Wurzen, Luppa und Mügeln. So fiel meine Entscheidung schnell, in der Region zu bleiben. Die Arbeit im Team macht Spaß. Der Beruf ist auch mit viel Verantwortung verbunden, was einem noch mehr zur Disziplin antreibt“, sagt Felix Zieger.

Nach der Arbeit wird geangelt

Die Arbeit als Fleischer inspiriert ihn zudem dazu, in der heimischen Küche aktiv zu werden. „Ich probiere immer etwas Neues aus. Da ich direkt an der Quelle arbeite und immer an frische Lebensmittel heran komme, bietet es sich an, diese auch zuzubereiten. Ein spezielles Lieblingsgericht habe ich jedoch nicht. Dafür ist die Auswahl einfach zu groß.“

In seiner Freizeit greift der 19-Jährige gerne zur Angel. Hier zieht er vorwiegend Karpfen an Land. Das Hobby hilft ihm, nach einem langen Arbeitstag auch mal runter zu fahren und die Natur zu genießen. „Wenn man den ganzen Tag im Gebäude arbeitet, ist es schön, die Freizeit an der frischen Luft zu verbringen.“

Am 1. August wurde der junge Mann aus Wetteritz bei Mutzschen von der Oschatzer Fleischwaren GmbH übernommen. „Nachdem ich meine dreijährige Ausbildung hier absolviert habe, bin ich froh, auch weiterhin hier arbeiten zu können. So möchte ich nun auch meinen Meister machen.“

Die Meisterschule dauert zwei Jahre und besteht aus vier Teilen. Jeder Teil wird mit einer Prüfung beendet. „Ich bin zuversichtlich, dass ich auch den Meistertitel erreichen kann.“ Weitere Aufstiegsmöglichkeiten wären der Betriebswirt und ein Studium der Lebensmitteltechnologie. „Ob ich dies noch anstreben werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Für mich steht nun erstmal der Meister an erster Stelle.“

Von Krsitin Engel

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