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Sylvia Müller-Schön erhält hohe Ehrung für Lebenshilfe-Engagement

Sylvia Müller-Schön erhält hohe Ehrung für Lebenshilfe-Engagement

Für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung überreichte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in dieser Woche zwölf Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Die Ministerin hatte die Bürger dem Bundespräsidenten für die Ehrung vorgeschlagen.

 

Für ihr Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung erhielt Sylvia Müller-Schön den Verdienstorden, umgangssprachlich auch das Verdienstkreuz am Bande genannt.

 

Die Mutter eines geistig behinderten Sohnes, der heute 34 Jahre alt ist, gehörte im Jahr 1990 zu den Gründern des Vereins Lebenshilfe, Regionalvereinigung Oschatz. Die Lebenshilfe Oschatz war die erste integrative Tages- und Wocheneinrichtung für geistig behinderte Menschen in Sachsen. "Ihr Engagement galt und gilt der Enthospitalisierung geistig behinderter Menschen und der Bereitstellung von Einrichtungen und Hilfen, die geistig behinderte Menschen befähigen, ein nahezu selbstbestimmtes Leben zu führen", hieß es in der Laudatio, die Bundesministerin von der Leyen bei der Feierstunde in Berlin vortrug. Markus Drexler, Geschäftsführer der Oschatzer Lebenshilfe, bringt es anders auf den Punkt: "Ohne Sylvia Müller-Schön wäre die Lebenshilfe Oschatz heute nicht die Einrichtung, die sie ist. Frau Müller-Schön hat vom ersten Tag an im Jahr 1990 bis heute die Einrichtung mitgeprägt."

 

"Millionen Menschen engagieren sich in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld für sozial Schwächere oder Ausgegrenzte. Sie tun das aus tiefer, innerer Überzeugung. Alle geben sie ein Stück menschliche Wärme weiter, indem sie helfen, so gut sie können. Sylvia Müller-Schön ist eine von diesen Menschen", so die Bundesministerin Ursula von der Leyen. Sylvia Müller-Schön war lange Zeit Mitarbeiterin der Arbeitsagentur in Oschatz. Von der Oschatzer Agentur wurde sie auch für die hohe Auszeichnung vorgeschlagen. Heute ist sie Ruheständlerin und trotzdem noch als Präsidentin für die Lebenshilfe Oschatz tätig. Die Lebenshilfe Oschatz hat derzeit rund 250 Beschäftigte und rund 900 Menschen, die betreut werden.

Hagen Rösner

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