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Täve Schur jetzt Ehrenmitglied in Oschatz

Täve Schur jetzt Ehrenmitglied in Oschatz

Bei der Friedensfahrt, deren Strecke vor Jahrzehnten auch durch Oschatz führte, stattete Radrennmeister Täve Schur nur einen Blitzbesuch ab. In Nullkommanix war er durch die Stadt gebraust.

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Täve Schur (2.v.r.) signiert mit fast 60 Jahren Verspätung in Oschatz eine Broschüre über die Friedensfahrt.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von Hagen Rösner

 

Im Jahr 1953 ging die Friedensfahrt quer durch den Altkreis Oschatz. Täve Schur belegte damals bei der Friedensfahrt den dritten Platz knapp hinter zwei Dänen.

 

Jetzt besuchte Gustav-Adolf Schur erneut Oschatz. Diesmal brachte er mehr Zeit mit und stand bei den Mitgliedern des Oschatzer Philokartistenstammtisches ganz oben auf dem Siegertreppchen. "Wir suchen uns für die Treffen der Philokartistenfreunde in Oschatz immer ein ganz spezielles Thema und einen ganz speziellen Gast aus, der bei den Thema mitreden kann. Diesmal war es das Thema Ansichtskarten und Sport, und unser Gast war der DDR-Radrennsportler Täve Schur", meint Günther Hunger, Chef des Oschatzer Postkartensammlervereins. Insgesamt 30 Oschatzer kamen zu dem Rundtischgespräch im Café Wentzlaff und waren von dem 83-jährigen Sportler begeistert. "Ich bin begeistert, wie fit Täve Schur ist und dass er nach wie vor eine politische Meinung vertritt und sich einmischt", meint Günther Hunger. "Ich habe heute erst wieder eine Strecke von 60 Kilometern mit den Rad absolviert. Sport spielt in meinem Leben immer noch eine große Rolle", bestätigt Schur. Vor den Gästen berichtete er von den Sternstunden seiner Sportkarriere. "Ich konnte diese Leistungen bringen, weil ich Zeit für das Training hatte. Dafür bin ich jetzt noch dankbar", so Schur. Er lebt heute in Heyrothsberge, rund 200 Kilometer von Oschatz entfernt.

 

Am Rand des unterhaltsamen Abends wurden auch zahlreiche Ansichtskarten mit sportlichen Motiven vorgestellt. Die Palette der Karten reichte von Motiven der Olympischen Spiele 1936 in Berlin über die Attentat-Spiele 1973 in München bis hin zu sportlichen Veranstaltungen in der DDR. Am Ende nutzten einige Vereinsmitglieder die Gelegenheit, sich von Schur ein Autogramm geben zu lassen. Außerdem wurde Schur als Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen.

Hagen Rösner

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