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Tag der offenen Tür im Milchhof Kötitz trifft auf große Resonanz

Neue Melkanlage Tag der offenen Tür im Milchhof Kötitz trifft auf große Resonanz

Zum ersten Mal hatte Landwirt Roel van den Hengelin zum Hoffest eingeladen. Und die Resonanz war enorm. Anlass für die Veranstaltung war, im Milchhof Kötitz den Stall mit der neuen Melkanlage vorzustellen.

Sandra Beierke und David Hornung aus Großböhla auf Tuchfühlung mit Kühen.

Quelle: Axel Kaminski

Calbitz. Ob die die Anzahl der Gäste beim Hoffest, zu dem Roel van den Hengel eingeladen hatte, größer war als die seiner „Angestellten“? Schwer zu sagen, denn der Eintritt war frei – aber der Landwirt hat immerhin rund 1400 Milchkühe und Kälber in seinen Ställen stehen.

Vom Andrang der Besucher war er schon am Vormittag begeistert. „Es gibt keine Planzahl, aber es läuft super“, sagte er. Anlass dafür, zum ersten Mal zu einem „Tag der offenen Tür“ einzuladen, war, den Stall mit der neuen Melkanlage vorzustellen. Wer es genau wissen wollte, erfuhr von den Mitarbeitern des Milchhofes, dass hier rund 980 Kühe je drei Mal pro Tag zu melken sind. Die erste Runde beginnt 6 Uhr. In einem Durchgang passen 60 Tiere in die Anlage.

Wissen beim Kuhquizz testen

Wenn man hier und an den anderen Ställen aufmerksam zuhörte, fiel es nicht schwer, die Fragen des Kuhquiz zu beantworten. „Geht so“, kommentierte Sabrina Sachse aus Calbitz den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. Als Nachbarin interessiere sie die Anlage, da komme man doch mal vorbei, wenn man einen Flyer mit Einladung im Briefkasten habe.

Eine

Eine

Quelle: Axel Kaminski

„Die Kuhställe hier und die Geflügelzucht, in der ich gearbeitet habe, waren früher mal ein Betrieb. Klar will ich da mal sehen, wie sich das entwickelt hat“, erzählt Gerlinde Kießling aus Borna.

Der Laie übt an Susi, der Holzkuh

Zu sehen gibt es bei dieser Hoffest-Premiere vor allem Kühe, vom wenige Tage alten Kalb bis zu bestens im Futter stehenden Milchkühen. An diese darf nur der Fachmann zu Melken ran. Für den Laien war Susi da, die Holzkuh, an deren Euter sich vor allem die jungen Besucher ausprobierten. Probieren konnte man die Milch vom Hof auch ganz ohne diese Mühe. Während sich die meisten Besucher am Schankwagen mit Gerstensaft eindecken, gibt es gleich nebenan die denkbar frischeste Milch. Dieses Lebensmittel mal zu kosten, ohne dass es homogenisiert und in Tetrapacks gefüllt wurde, war für manchen Besucher ein spannendes Geschmackserlebnis.

Mitarbeiter, Familie und Freunde halfen tatkräftig

Rund 30 Leute – Mitarbeiter, Familienangehörige und Freunde – halfen Roel van den Hengel, die Besucher in geordnete Bahnen zu lenken, alle Fragen zu beantworten, Milch auszuschenken, Joghurt zu verteilen…

Von der Kuh gab es bei diesem Fest auch Fleisch: am Spieß und im Kesselgulasch. Mancher bevorzugte eine andere Verarbeitungsstufe der Milch und stärkte sich nach dem Rundgang mit einer Portion Eis. Ob die Erdbeeren darin auf Flächen gewachsen sind, die mit Kuhmist gedüngt wurden, ließ sich nicht mit Sicherheit feststellen.

An der Art, wie sich der Hausherr und seine Gäste begrüßten, kann man ablesen, dass sein Engagement hier geschätzt wird. „Wir haben in den zwölf Jahren an diesem Standort etwa 15 Millionen Euro investiert“, stellt Roel van den Hengel fest. Bis auf zwei alte Ställe, ein Silo und ein paar Nebengebäude sei alles neu. Derzeit würden hier rund 30 000 Liter Milch pro Tag produziert.

Von Axel Kaminski

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Calbitz
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