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Talentierter Bornitzer: Holger Reinhardt dichtet in Freizeit

Talentierter Bornitzer: Holger Reinhardt dichtet in Freizeit

Gestern feierte er seinen 40. Geburtstag, heute steht er in der OAZ. Dieses nachträgliche Geschenk verdankt er seiner Mutter Gudrun. "Sie wollte, dass ich mein Talent an die Öffentlichkeit bringe", sagt Hobbydichter Holger Reinhardt.

Seit seinem 15. Lebensjahr schreibt der gelernte Schlosser für Landmaschinen und Traktoren und heute als Betonstahlbieger in einem Oschatzer Unternehmen Tätige Kurzgeschichten und Gedichte.

Angefangen hat alles mit dem Lied "Major Tom" von Peter Schilling. Der Ohrwurm der Neuen Deutschen Welle animierte den damals Pubertierenden zu einem eigenen imaginären Ausflug ins Weltall - Resultat war seine erste Kurzgeschichte. Dann, bekennt der zweifache Familienvater, war lange Zeit Ruhe. Bis seine älteste Tochter Stephanie zur Welt kam. Von da an "erfand er immer neue Geschichten, die auch seine fünf Jahre später geborene zweite Tochter Nicole gerne hörte. Heute sind sie 21 und 16 Jahre alt und erwarten noch immer gespannt jedes "Werk" ihres Vaters.

Die erste Kindergeschichte ist bei den Mädels noch immer die beliebteste: Sie handelt vom kleinen Käfer Hugo, der sich ärgert, weil er sich den Fuß an einem Bierkasten gestoßen hat. Weihnachten, Familie, Alltag - das ist die Inspiration für die Zeilen, die Holger Reinhardt zu Papier bringt.

Die Ideen sprudeln meist dann, wenn es Holger Reinhardt am wenigsten erwartet. Während der Arbeit, auf Feiern oder beim Autofahren. Dann ist der 40-Jährige stets froh, wenn ein Schmierzettel zur Hand ist. Darauf werden die ersten Zeilen, häufig auch ganze Strophen notiert und später am Computer in eine ansprechende Form gebracht. Die Ordnung nach Themen, das Katalogisieren, habe er bisher vernachlässigt, versucht aber, das zu bessern. "Ich bin ja kein Profi, bei mir zählt nur der Spaß am Schreiben."

Vorbilder hat er keine, auch wenn er über Heinz Erhardt und seine Nonsens-Verse ins Schwärmen kommt: "Das ist schon ein unerreichter, wirklich komischer Typ". Humor und Ironie sind auch ein Markenzeichen der Texte des Bornitzers. Den Kindergeschichten ist indes meist eine Moral nachgestellt, was zumindest seine jüngste Tochter als besonderes Kennzeichen ansieht. Die längste Geschichte hat inzwischen 25 Seiten- und ist noch unvollendet. Vielleicht wird sie fertig, wenn er Enkelkinder hat.

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