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Oschatz Tauraer gewinnen Wettkampf des Kreisfeuerwehrverbandes Torgau-Oschatz
Region Oschatz Tauraer gewinnen Wettkampf des Kreisfeuerwehrverbandes Torgau-Oschatz
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15:01 13.08.2017
Klaus-Günter Terpe, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Torgau-Oschatz, blickt nochmal nach oben: zu den Tauraer Kameraden und ihrem Pokal für den Sieger im Löschangriff. Quelle: Foto: AAxel Kaminski
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Hof

Eine Woche nach dem Parkfest empfing der Ort am Sonnabend erneut viele Gäste. Wie beim Bootsrennen spielte Wasser eine Rolle. Damit erschöpfen sich jedoch die Gemeinsamkeiten zwischen dem Parkfest und dem Wettbewerb im Löschangriff.

Ausgerichtet wurde der Wettstreit vom Kreisfeuerwehrverband Torgau-Oschatz. Um Titel und Pokale bewarben sich, begrüßt und beobachtet von Landrat Kai Emanuel, acht Mannschaften von sechs Wehren. Sitzenroda stellte zwei Teams, Taura trat mit einer Männer- und einer Frauenmannschaft an. Einziger Vertreter aus dem Altkreis Oschatz waren die Gastgeber aus Hof.

„Der sechste Platz ist für uns keine Enttäuschung“, betonte der Hofer Mannschaftsleiter Lucas Tanner. Angesichts der Tatsache, dass sich andere Mannschaften an den Landesmeisterschaften beteiligen und teils schon bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich waren, habe man gehofft, wenigstens Vorletzter zu werden. Der erste Lauf sei recht gut gewesen. Im zweiten Durchgang habe man eine bessere Zeit verfehlt, weil sich ein Kamerad den Fuß verstaucht hatte. Die Hofer Wehr habe sich nach einigen Jahren Pause das erste Mal wieder am Kreisfeuerwehrausscheid beteiligt. „Einige Kameraden haben Blut geleckt, mal sehen, was nun passiert“, meinte Lucas Tanner. Vielleicht sieht man die Hofer jetzt häufiger bei solchen Wettbewerben.

Die Hofer Kameraden waren am Sonnabend nicht nur einmal 31,36 und das andere Mal 53,79 Sekunden im Einsatz. Sie hatten zuvor bei ihrem Dienst am Freitag das Gelände am Ortsrand abgesteckt und den Weg dorthin ausgeschildert. Unterstützt vom Bauhof waren die Imbissbude sowie die Biertischgarnituren aufgebaut worden. An Grill und Gulaschkanone waren Hofer im Einsatz, um die Kameraden zu versorgen.

Sechs der acht Mannschaften erzielten im ersten der beiden Läufe ihre bessere Zeit, die in die Wertung kam. Dabei zählt, wann das letzte der beiden Strahlrohre sein Ziel bekämpft hat, also zehn Liter Wasser in die Zielvorrichtung gespritzt worden waren. Die Zeit von der Startklappe bis dahin wird elektronisch und auf die Hundertstelsekunde genau gestoppt. Der Wettkampf wurde auf zwei Bahnen ausgetragen, so dass die Mannschaften einen direkten Vergleich hatten und nicht nur gegen die Uhr kämpften.

Mahitzschen und Elsnig standen sich im ersten Lauf gegenüber und konnten ihre Angriffe nach 28,26 beziehungsweise 25,82 Sekunden abschließen. Schon im nächsten Lauf wurden beide Werte deutlich unterboten. Für die Tauraer Männer blieb die Stoppuhr nach 23,66 Sekunden stehen. Schneller war danach und auch im zweiten Lauf niemand. Bemerkenswert ist, dass sich die Zeiten der Tauraer in beiden Durchgängen und an beiden Strahlrohren in einem Bereich von 23,52 bis 23,76 Sekunden bewegten. Während die Auswertung im Gange war, traten zwei gemischte Mannschaften mit je zwei Startern aus allen teilnehmenden Wehren gegeneinander an. Diese Teams hatten so noch nie miteinander trainiert und konnten deshalb die Bestzeiten des Ausscheides nicht erreichen. Den Zuschauern und ihren Mannschaftskameraden boten sie jedoch ein spannendes Duell.

Ergebnisse

Männer:

1. Taura 23,66 Sekunden,

2. Beckwitz 24,65 s,

3. Elsnig 25,82 s,

4. Mahitzschen 28,26 s,

5. Sitzenroda 28,96 s,

6. Hof 31,36 s,

7. Sitzenroda 2. 41,25 s.

Frauen:

1. Taura 33,99 Sekunden.

Von Axel Kaminski

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