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Oschatz Team Oschatz bei Schlammschlacht auf dem Lausitzring
Region Oschatz Team Oschatz bei Schlammschlacht auf dem Lausitzring
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16:42 23.10.2013

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Das macht man für sich alleine und muss durchhalten. Doch ,Tough Mudder' ist etwas für den Teamgeist und um die eigenen Grenzen auszutesten", sagt der Oschatzer, der gemeinsam mit fünf weiteren Teilnehmern aus der Region als "Team Oschatz" angetreten war, um den Schlamm zu bezwingen.

"Tough Mudder" (deutsch: zäher Schlamm) wurde jetzt auf dem Lausitzring auf 16 Kilometer langen Strecken veranstaltet. Der Wettkampf wurde ursprünglich von den British Special Forces entworfen als Trainingscamp für ihre Elitetruppen. Wer den knallharten Parcours bestehen will, braucht Kraft, Ausdauer und enorme Willensstärke.

Nach der ersten Veranstaltung in Norddeutschland war es diesmal das Gelände rund um den Lausitzring bei Senftenberg, das den Teilnehmern Schmerzen, militärische Drill-Parcours versprach und pure Anstrengung abverlangte. "Es entstand bei uns eher aus einer Laune heraus. Eine fixe Idee, die zu einem festen Plan wurde", erinnert sich Scholz an die ersten Planungen. "Man will natürlich austesten, wo die eigenen Grenzen liegen und sehen, wie es um die Fitness so bestellt ist".

Um sich auf die stundenlange Kraftprobe vorzubereiten, trainierte die Gruppe in den vergangenen Wochen gezielt Kraft und Ausdauer. Die brauchten die Männer auch, um die 16 Kilometer lange Strecke heil zu überstehen. "Vor allem das Team steht da im Vordergrund, denn viele Hindernisse kann man gar nicht allein bewältigen", sagt Scholz. Neben Wänden, die überwunden werden mussten, gab es auch Wasserlöcher gefüllt mit Eis. "Einmal drin musste man dann unter einem Hindernis durch tauchen, damit man weiter kommt." Wie kalt es tatsächlich war, merkte Rico Scholz meist erst im Nachhinein. "Das Adrenalin hält dich so unter Strom, dass man das erst im Nachgang wirklich realisiert."

Nach dem stundenlangen Marathon über Stock und Stein sind alle sechs Teilnehmer mittlerweile wieder gut in der Heimat angekommen. "Außer kleinen Kampfspuren hat niemand ernsthafte Verletzungen davon getragen." Das war allerdings nicht selbstverständlich, denn auch Rico Scholz fiel auf, wie viele andere Mitstreiter den Parcours im Krankenwagen verlassen mussten.

"Wenn die Gesundheit mitspielt, dann sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei beim härtesten Marathon der Welt", freut sich der Oschatzer auf eine Fortsetzung. Janett Petermann

Janett Petermann

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