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Teure Schönheits-Operation: Oschatz strahlt für 360 Millionen Euro

Teure Schönheits-Operation: Oschatz strahlt für 360 Millionen Euro

In den vergangenen 22 Jahren sind 360 Millionen Euro aus öffentlicher und privater Hand in die Oschatzer Stadtsanierung geflossen. In Vorbereitung auf den heute stattfindenden bundesweiten Tag der Städtebauförderung hat die Stadt Oschatz eine Ausstellung zusammengestellt, die in beeindruckender Weise zeigt, wie sich das Stadtbild in den vergangenen 22 Jahren verändert hat.

Oschatz.

Von Hagen Rösner

 

Gestern eröffnete der Beigeordnete Jörg Bringewald die Ausstellung und skizzierte im Rückblick noch einmal die Eckpunkte der Stadtsanierung.

 

"So wie der Denkmaltag schon seit vielen Jahren die Erhaltung und Sanierung von einzigenen Baudenkmalen erfolgreich in den Mittelpunkt rückt, wollen wir mit dem Tag der Städtebauförderung auf die Erfolge bei ins Oschatz hinweisen", so Bringewald. "Wir können uns alle noch an das Stadtbild von vor 25 Jahren erinnern. Damals war vieles grau, marode Straßen. 60 Prozent unserer Häuser hier hatten erhebliche bis zum Teil substanzielle Mängel. Das war die Situation, in der wir begonnen haben. Schauen wir heute aus dem Rathausfenster, können wir uns überzeugen, dass sich das Stadtbild grundlegend verändert hat."

 

1992 fiel der offizielle Startschuss für des Stadtsanierungsprogramm, dessen Ausläufer noch bis in die heutige Zeit reichen. Erste Entscheidungen dazu gab es sogar schon 1990. "Letztlich haben wir rund 45 Millionen in die Stadtbauförderung investiert. Zehn Millionen Euro haben wir aus dem Stadtsäckel dazugegeben. Zählt man auf jeden Förder-Euro noch acht Euro aus dem privaten Budget der Hausbesitzer dazu, dann kommen wir auf die stolze Investitionssumme von 360 Millionen Euro", rechnete Bringewald vor, der auch Kämmerer der Stadt Oschatz ist. Er sieht das Städtebauförderprogamm in Oschatz auch als "Wirtschaftsförderung pur". Profitiert haben seiner Einschätzung nach nicht nur die Gebäudeeigentümer, sondern auch die gesamten Baubranche der Region - vom Architekt und Planer bis zum Maler oder Bauarbeiter. "Ein 25-jähriges Konjunkturprogramm für die Stadt Oschatz geht zu Ende, weil wir jetzt die Abrechnungen innerhalb des Projektes machen müssen", sagt Bringewald. Oschatz will aber auch danach auf Förderprogramme setzen. "Erst in dieser Woche hat der Bundestag 50 Millionen Euro für ,Nationale Projekte des Städtebaus' beschlossen. Wir werden aber weiter verstärkt auf das Programm ,Stadtumbau Ost' setzen", so Bauamtsleiter Michael Voigt.

 

Die reichlich bebilderte Ausstellung zur Stadtsanierung in Oschatz ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses im zweiten Geschoss im Bereich des städtischen Bauamtes zu sehen.

Rösner, Hagen

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