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Oschatz Thälmann-Tafel soll gesichert werden
Region Oschatz Thälmann-Tafel soll gesichert werden
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16:37 05.06.2013

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Thälmann wurde damals vom Gefängnis Hannover nach Bautzen überführt. Von dem geschichtsträchtigen Oschatzer Haus, das seit dem Jahr 2007 leer steht, soll bald nichts mehr übrig sein. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Abriss des Gebäudes beschlossen (wir berichteten). "Was wird dann mit der Ernst-Thälmann-Platte?", wollte Stadtrat Thomas Schneider als Fraktionschef der Linken wissen. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) versicherte daraufhin, dass die Gedenkplatte von der Stadt gesichert werde, bevor das Gebäude abgerissen wird.

Zu DDR-Zeiten wurde Thälmann als "treuester Sohn der deutschen Arbeiterklasse" glorifiziert. Von 1924 bis 1933 war er Mitglied des Reichstages der Weimarer Republik sowie von 1925 bis 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). In dieser Funktion war Thälmann allerdings nicht unumstritten. Er soll die deutschen Kommunisten der Vorherrschaft der Kommunistischen Partei der Sowjetunion unterstellt haben. Anhänger eines unabhängigen Kurses sollen unter Thälmann aus der Partei gedrängt worden sein.

Frank Hörügel

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