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Oschatz Thalheimer auf undankbaren vierten Platz
Region Oschatz Thalheimer auf undankbaren vierten Platz
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17:01 25.07.2012

Die Ferien und die Urlaubssaison bestimmen im Moment die Anzahl an Laufveranstaltungen und die ansonsten heiße Jahreszeit regt nicht gerade zum Laufen an. Die aktivsten Laufsportler laufen allerdings auch bei extremen Wetterbedingungen und natürlich im eigenen Urlaub. Um bei den Wettkämpfen nach dem Sommerloch wieder in Form zu sein, wird auch jetzt weiter trainiert.

Trainingsmarathon für Heinicke

Bei den beiden Thalheimer Langlaufaktiven Rainer Conrad und Wallfried Heinicke steht bereits am 12. August der 36. Monschau-Marathon ganz groß im Terminkalender. Wallfried Heinicke hat sich in Monschau für den zum ersten Mal stattfindenden 56-Kilometer-Supermarathon angemeldet. Der Monschau-Marathon in der Nordeifel zählt zu den landschaftlich schönsten deutschen Marathons und kann mit der großen Teilnehmerzahl eine gute internationale Besetzung aufweisen. Neben den ausgedehnten wöchentlichen Trainingseinheiten kamen bei Heinicke bisher auch kleinere Strecken von sechs Kilometern bis zu Halbmarathon-Wettkampen dazu. So testete er sich vor kurzem beim 11. Elstertal-Marathon in Gera. Dieser Marathon zählt nicht gerade zu den großen Veranstaltungen wie in Hamburg oder Berlin. Das zeigen die bisherigen Teilnehmerzahlen und dieses Rennen wird es auch nie so weit bringen. Die knapp 100 Starter mit internationaler Beteiligung hatten ideales Laufwetter mit viel Sonnenschein. Trotz seiner vielen Laufjahre mit zahlreichen absolvierten Marathons und Supermarathons war es für Heinicke der erste Stadtmarathon. Richtig gefallen hat dem Thalheimer diese Strecke nicht. Er bevorzugt lieber Naturmarathons in landschaftlich schönen Gegenden mit viel Wiesen- und Waldwegen und ohne den Trubel von Menschenmassen. Der Elstertal-Marathon führte zum größten Teil über hartes Betonpflaster, Rad- und Gehwege mit Bitumen entlang der Elsteraue bis zur Wende in Wünschendorf und zurück nach Gera. Kilometerweit sahen die Teilnehmer vor und hinter sich die Läufer, es war ein ödes Rennen, welches keinen Spaß machte. Das Unangenehmste kam zum Schluss mit fünf Runden zu etwa 2,5 Kilometer im Park um das Stadiongelände von Gera. Die harten Wege zeigten bei vielen Teilnehmern Wirkung in den Gelenken und im Rücken. Allerdings musste den Veranstaltern ein großes Lob für eine perfekte Versorgung ausgesprochen werden. Alle fünf Kilometer war eine Versorgungsstelle eingerichtet. Wallfried Heinicke war mit dem Resultat dieses Trainingsmarathons zufrieden. Mit der guten Zeit von 3:50:19 Stunden für die Altersklasse 60 belegte er aber nur den undankbaren vierten Platz.

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