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Oschatz Thalheims Bio-Bauer Axel Heinze baut auf acht Hektar Sonnenblumen an
Region Oschatz Thalheims Bio-Bauer Axel Heinze baut auf acht Hektar Sonnenblumen an
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16:25 10.07.2017
Gut sichtbar – die Kasse des Vertrauens auf einem Sonnenblumenfeld zwischen Beckwitz und Torgau. Für einen kleinen Betrag gibt es die Gute-Laune-Blüten. Quelle: Foto: Heinz Großnick
Thalheim/Beckwitz

Die Sonnenblumen auf den Feldern der Region stehen derzeit in voller Blüte. Thalheims Bio-Bauer Axel Heinze baut sie auf insgesamt acht Hektar, verteilt auf mehrere Flächen, an. „Die Nachfrage nach Bio-Produkten ist gigantisch“, weiß der Thalheimer und bezeichnet den Anbau von Sonnenblumen als lukratives Geschäft. Denn die Kerne werden an eine Ölmühle geliefert. „Wir müssen die Produktion von heimischen Produkten ankurbeln, denn hiesige Bio-Rohstoffe sind sehr gefragt.“ Mit den Witterungsverhältnissen ist der 54-Jährige zufrieden. „Das passt für die Sonnenblume genauso wie für Mais.“ Denn wenn es zum richtigen Zeitpunkt regnet, wachsen die Blumen sehr schnell und haben dann eine hohe Beschattung, was die Verdunstung des Wassers am Boden reduziert.

Im vergangenen Jahr konnte Heinze bei den Sonnenblumen mit 3,7 Tonnen pro Hektar nach eigenen Angaben eine gute Ernte einfahren. Einen Ausblick auf das diesjährige Ergebnis möchte er allerdings noch nicht wagen und sagt: „Geerntet wird erst Ende September, Anfang Oktober.“ Allerdings ist der Landwirt optimistisch, was das Wetter betrifft. „Wir in Deutschland wirtschaften in einer vorzüglichen Klimazone. Im Großen und Ganzen haben wir die Ernte immer reinbekommen. Das sieht in anderen Regionen der Welt ganz anders aus.“

Und dass sich der eine oder andere mal auf dem Sonnenblumenfeld eine Blüte für die heimische Vase stibitzt, komme bei ihm auch mal vor. Das sieht Heinze allerdings gelassen. „Die wenigsten wissen, dass sich die Pflanzen nicht lange im Wasser halten, höchstens ein bis zwei Tage, dann hängen ihre Köpfe nach unten. Auf dem Feld zwischen Beckwitz und Torgau scheint dies allerdings viel öfters vorzukommen. Deshalb hat der zuständige Landwirt mitten im Feld eine Kasse des Vertrauens installiert und bittet darum, einen Obolus von 50 Cent für jede mitgenommene Pflanze einzuwerfen.

Von Heinz Großnick

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