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Theaterpreis für gebürtigen Luppaer

Theaterpreis für gebürtigen Luppaer

Der gebürtige Luppaer Jonas Friedrich Leonhardi begeisterte jetzt im Schauspiel Dresden in der Rolle des Karl Roßmann im Kafka-Stück "Amerika".

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Jonas Friedrich Leonhardi (vorn) in der Schlussszene des Kafka-Stücks "Amerika" im Schauspiel Dresden.

Quelle: David Baltzer

Luppa/Dresden. Von Jana Brechlin

 

Leonhardi mimte darin einen jungen Mann, der nach einem Fehltritt von seinen Eltern nach Amerika geschickt wird und dort sein Glück suchen soll. Nach der letzten Aufführung in dieser Spielzeit fiel allerdings nicht einfach der Vorhang, sondern der Förderverein des Staatsschauspiels schloss gleich die Verleihung seines Erich-Ponto-Preises an den jungen Darsteller an.

 

Jonas Friedrich Leonhardi bekommt die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung für seine herausragenden darstellerischen Leistungen, so der Förderverein. Schauspiel-Intendant Wilfried Schulz schwärmte von Leonhardis präzisem Spiel und sagte, das Ensemblemitglied agiere aus einer großen Stille heraus. Der Erich-Ponto-Preis wird im Abstand von zwei Jahren vergeben und gehört zu den am höchsten dotierten Theaterpreisen in Deutschland. Man wolle damit an den Dresdener Darsteller Erich Ponto erinnern und das Schaffen von Schauspielern würdigen, die in Haupt- und Nebenrollen eine außerordentliche künstlerische Begabung unter Beweis stellen, so Werner Mankel, Präsident des Fördervereins.

 

Der so gelobte Leonhardi, der sonst stets sicher auf der Bühne agiert, rang zur Preisverleihung kurz um Fassung und musste nach Worten suchen. Der erste Dank galt seinen Eltern Michael und Angelika Leonhardi: "Ihr seid toll!" Sein Vater war lange Zeit Pfarrer in Luppa, wo der heute 24-Jährige auch die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte. "Ich möchte auch meinen Geschwistern - vier an der Zahl - danken. Das war das erste Ensemble meines Lebens, dadurch habe ich viel gelernt", sagte er weiter zur Preisverleihung.

 

Wer den einstigen Luppaer in Aktion sehen will, muss sich ein bisschen gedulden, denn in Kürze beginnt im Schauspiel die Sommerpause. Unterdessen ist Leonhardi auch für das Fernsehen tätig und spielt in der ARD-Produktion "Heute ist nicht alle Tage" - ein Dreiteiler über die NSU-Terrorzelle - mit. Seit 2013 gehört er zum festen Ensemble des Dresdener Schauspiels.

Brechlin, Jana

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