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Thibault-Keramik in Schkeuditz ausgestellt

Thibault-Keramik in Schkeuditz ausgestellt

In einer neuen Ausstellung zeigt die Art Kapella in Schkeuditz Keramik und Fotografien aus dem Hause Thibault. "Vierzig minus drei" ist der Fragen aufwerfende Titel der Ausstellung, beantwortet aber zugleich, wie lange es das Keramikatelier von Gabriele und Wolfgang Thibault im Oschatzer Stadtteil Schmorkau schon gibt: 37 Jahre.

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Gabriele und Wolfgang Thibault zeigen Keramik aus ihrem Oschatzer Atelier. Das besteht seit 37 Jahren, weshalb die Ausstellung in der Schkeuditzer Art Kapella "Vierzig minus drei" heißt.

Quelle: Michael Strohmeyer

Schkeuditz/Schmorkau. Wesentlich kürzer, nämlich zehn Minuten, hat es gedauert, das Künstlerpaar zur Ausstellung zu überreden, erklärte Petra Kießling vom Verein.

 

Einführende Worte zur Ausstellung gab diesmal der Keramik-Sammler Vinzenz Franke aus Oschatz, ein Fan und Freund des Künstlerpaares. "Als Gabriele Thibault gemeinsam mit ihrem Vater Otto 1977 einen Töpferhof aufbaute, musste man sich keine Gedanken über den Absatz kunsthandwerklicher Produkte machen", meinte Franke. Noch in den 1980er Jahren habe er Klagen von Keramikern gehört, dass diese mit der Produktion nicht hinterherkommen würden. Heute bekomme man industriell gefertigte Vasen, Schalen und Krüge im Baumarkt. "Kunsthandwerkliche Produkte auszuwählen, ist hingegen anstrengend. Man muss zu Keramikern fahren, Ausstellungen besuchen und dann auf ausgewählten Stücke gegebenenfalls noch warten", schilderte Franke eigene Erfahrungen. Erfahrungen, die, so glaubt er, nicht in die heutige Zeit passen, sich aber lohnen. "Tauschen Sie Ihre Baumarktprodukte gegen echtes Kunsthandwerk!", rief er deshalb auf.

 

Neben Vasen, Gefäßen, üppigen Frauenskulpturen und Lichtsäulen sind in der Galerie im Stadtpark, auf dem alten Friedhof in der Teichstraße, auch Fotografien von Fanny Thibault zum Thema Keramik zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar geöffnet. Der Kunstkreis, zu dem das Künstlerpaar anwesend sein wird, trifft sich am 8. Februar, um 14 Uhr.

 

Roland Heinrich

Roland Heinrich

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