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Oschatz Tierärzte und Jäger sensibilisiert
Region Oschatz Tierärzte und Jäger sensibilisiert
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17:09 03.04.2014
Warnsignale: Wildschweine in Polen sind an der Afrikanischen Schweinepest erkrankt. Noch ist der Erreger weit vom Landkreis entfernt, doch Wildschweine wandern. Quelle: Loeffler-Institut
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Nordsachsen

Die OAZ sprach mit Amtstierärztin Dr. Kathleen Mai.

Frage: Polen hat sie bereits erreicht, gibt es in Nordsachsen auch schon Fälle?

Kathleen Mai: Bisher gibt es innerhalb der Europäischen Union nur Ausbrüche bei Schwarzwild in Polen und in Litauen, jeweils an der Grenze zu Russland. Weiter westlich ist die Afrikanische Schweinepest noch nicht aufgetreten.

Gibt es Vorbereitungen seitens des Veterinäramtes und der Jäger, wenn auch Wildschweine betroffen sind?

Die Jäger wurden durch eine umfangreiche Informationskampagne seitens des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes (Lüva) und der Jagdverbände über die ASP aufgeklärt. Auch die derzeit stattfindenden Jahreshauptversammlungen werden durch das Amt für Informationen genutzt. Es wurden Merkblätter ausgereicht. Auf der Webseite des Landratsamtes Nordsachsen wurde ein Beitrag über die ASP veröffentlicht. Auch in einem der jüngsten Amtsblätter ist eine Pressemitteilung des Lüva zur ASP veröffentlicht worden. Die praktischen Tierärzte des Landkreises Nordsachsen wurden ebenfalls zu diesem Thema sensibilisiert. Darüber hinaus werden alle Proben, die im Rahmen von Monitoringuntersuchungen bei Haus- und Wildschweinen auf Klassische Schweinepest, Brucellose und Aujeszkysche Krankheit entnommen werden, routinemäßig auf die ASP mit untersucht.

Hat es die Tierkrankheit hier überhaupt schon einmal gegeben und ist sie auf Menschen übertragbar?

Nein, sie hat es hier noch nicht gegeben. Wenn es Bürger in Länder wie Polen oder Litauen zieht - privat oder beruflich - brauchen sie sich nicht sorgen. Die ASP ist auf Menschen nicht übertragbar.

Gabi Liebegall

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