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Oschatz Tierpark Oschatz macht Platz für Rückkehrer
Region Oschatz Tierpark Oschatz macht Platz für Rückkehrer
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15:00 11.12.2016
Christian Kunze Quelle: ALL
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Leuben/Bucha/Oschatz

Bitte, komm zurück – der Herzschmerz-Songtitel der deutschen Punkband „Die Ärzte“ ist so etwas wie das inoffizielle Motto der vorangegangenen Woche in der Collm-Region. Aller Orten tauchte verschwunden Geglaubtes wieder auf und in den meisten Fällen freuten sich die Finder auch wirklich sehr darüber.

Marek Schurig, jüngster Schlossherr weit und breit, ist begeistert, dass etliche Gemälde, die einst an den Wänden des Wasserschlosses Leuben zu finden waren, jetzt im Bestand des Stadt- und Waagenmuseums wieder auftauchten. Als Nikolausgeschenke taugen die Bilder freilich nicht. Denn sie sind so groß, dass man sie als Überraschung höchstens in den Döbelner Riesenstiefel stecken könnte – aber in keinen der herkömmlichen Schuhe, die wir so tragen. Ebenfalls schwierig wird es, den Taufengel in der Buchaer Kirche in einen Stiefel zu packen.

Der umstrittenste Rückkehrer ist und bleibt der Wolf. Isegrim ist inzwischen bis an die Stadtgrenze Dahlen-Oschatz vorgedrungen. Katja Bachmann und ihre Mitarbeiterinnen vom Tierpark auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Oschatz haben deshalb schon vorgesorgt. Im Zuge der Vorkehrungen für den Winter wird provisorisch schon einmal ein Gehege für den grimmigen Grauen eingerichtet – damit er sich hier auch wohlfühlt, wenn er endgültig an den Collm zurückgekehrt ist. Und damit sich die Lebenshilfe den zusätzlichen Gast auch leisten kann, sind Tierpatenschaften nach dem Vorbild des Leipziger Zoos bald unumgänglich. Das wäre doch wirklich gelacht, wenn die Obstland AG, die bereits Pate von Affe, Otter und Schabrackentapir ist, nicht auch noch etwas Geld für den Wolf übrig hat.

Von Christian Kunze

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