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Oschatz Tilo Schroth will Bürgermeister in Liebschützberg werden
Region Oschatz Tilo Schroth will Bürgermeister in Liebschützberg werden
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00:36 09.08.2015
Glückwünsche erhielt Tilo Schroth nach erfolgter Wahl. Quelle: Sven Bartsch
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Wermsdorf/Liebschützberg

Von Heinz Großnick

Alle zehn Stimmberechtigten entschieden sich für die Kandidatur Schroths, der auch von den Freien Wählern Liebschützberg unterstützt wird. Bevor die geheime Abstimmung erfolgte, nutzte er die Gelegenheit, sich und seinen Sieben-Punkte-Plan zur Entwicklung der Gemeinde Liebschützberg vorzustellen. Schroth ist von Beruf Agrochemiker, seit 1995 in der Verlagsbranche und als verantwortlicher Journalist für die Döbelner und Oschatzer Rundschau sowie den SachsenSonntag Döbeln tätig. Er hat zwei Söhne im Alter von 11 und 17 Jahren und lebt mit seiner Lebensgefährtin im Liebschützberger Ortsteil Bornitz.

"Ich mag meine Gemeinde, und sie hat es verdient, einen guten Bürgermeister zu bekommen, einer der mit anpackt und die Weichen stellt", begründete Schroth seine Ambitionen für das Bürgermeisteramt. "Ich werde mich für eine Sanierung und den Ausbau der Ortsverbindungs- und Kreisstraßen stark machen, auch die überregionale Anbindung muss verbessert werden", sagte Schroth. Ebenso sei der Ausbau der Geh- und Radwege dringend erforderlich. "Wir leben am Rande einer Katastrophe", sprach Schroth Klartext. Als weitere Schwerpunkte bezeichnete er den flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung im Gemeindegebiet sowie die Förderung der ansässigen Unternehmen. Die wirtschaftliche Entwicklung wolle er zur Chefsache machen und Fördertöpfe anzapfen. "Mit mir als Bürgermeister muss man nicht unbedingt mehr den Weg ins Gemeindeamt auf sich nehmen, um Gehör zu finden. Ich werde zu den Bürgern gehen, um nah dran zu sein an den Bedürfnissen und Wünschen der Liebschützberger", versprach der Kandidat.

Nicht zuletzt betrachtet Schroth die Vereinsarbeit und das ehrenamtliche Engagement als Rückgrat funktionierender Dorfgemeinschaften. Das wolle er unterstützen. "Wir haben ein sehr stark ausgeprägtes Feuerwehrwesen. Den Wehren bemesse ich einen hohen Stellenwert zu. Sie bedürfen einer uneingeschränkten Unterstützung, aber auch des gemeinsamen Dialogs zur Gestaltung der Zukunft", versicherte Schroth. Auf seiner Agenda stehen aber auch der Erhalt der Kindertagesstätten und der Grundschule, die Unterstützung junger Familien, die sich in der Gemeinde sesshaft machen möchten, die Fürsorge für ältere Menschen, zum Beispiel durch Sicherung der hausärztlichen Versorgung, sowie die Entwicklung des Tourismus.

Die Bürgermeisterwahl ist notwendig, weil die Wahlperiode von Amtsinhaber Karl-Heinz Börtitz (CDU) abläuft und er nicht wieder antritt. Die Wahl findet am 20. September statt, am 24. August endet die Einreichungsfrist von Wahlvorschlägen. Um das Amt bewerben sich auch David Schmidt (CDU) aus Schönnewitz sowie Mirko Rebholz aus Laas als Einzelkandidat.

Großnick, Heinz

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