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Oschatz Toller Aufstieg: Oschatzer Türmer als Knöllchenjäger
Region Oschatz Toller Aufstieg: Oschatzer Türmer als Knöllchenjäger
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06:00 26.03.2016
Christian Kunze Quelle: ALL
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Oschatz

Eine gute Nachricht: Wer in seinem Osternest dieser Tage einen verloren geglaubten Grünen Pfeil findet, darf ihn behalten. An der Kreuzung B6/Friedensstraße in Oschatz hat das verkehrsregelnde Relikt aus DDR-Zeiten ausgedient. Wenn Sie diese Nachricht auf die Palme bringt, haben Sie womöglich gute Chancen in einer ganz besonderen Disziplin, die zur Kleinen Gartenschau an der Döllnitz ausgetragen wird. Die Deutschen Meisterschaften im Baumklettern locken allerdings auch eine starke Konkurrenz aus dem Rest der Republik an.

Andere Aufstiegsmöglichkeiten bietet ab Karsamstag wieder die St. Aegidienkirche. In der Türmerstube blickt man ganz gelassen über die Stadt – fehlende Grüne Pfeile sind da im wahrsten Sinne des Wortes ein winziges Problem.

Als Türmer oder Turmbesucher hat man Parksünder gut im Blick. Wer es bis dort hoch geschafft hat, eignet sich bestens als Nachfolger von Eberhard Aßmuß in Mügeln. Der Vollzugsbeamte geht nach mehr als 12 000 Knöllchen in den Ruhestand. Nun sucht die Stadt einen Nachfolger. Wichtigste Voraussetzung dafür: Man braucht ein dickes Fell – ganz wie der Osterhase, der auch bei wenig frühlingshaften Temperaturen seine Eier verstecken muss. Hier schließt sich der Kreis: Wenn Sie jemanden kennen, der ordnungsliebend, gern an der frischen Luft und möglicherweise nicht sonderlich beliebt ist, dann legen Sie ihm doch einfach die Stellenausschreibung des Mügelner Knöllchenjägers ins Osternest. Tipp: Das dicke Fell legen Sie am besten gleich daneben. Frohe Ostern!

Von Christian Kunze

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