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Oschatz Totgebissener Hund im O-Schatz-Park wird Fall für den Staatsanwalt
Region Oschatz Totgebissener Hund im O-Schatz-Park wird Fall für den Staatsanwalt
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16:01 13.03.2018
Die Hundebeißattacke wird ein Fall für den Staatsanwalt. (Symbolfoto)  Quelle: dpa-Zentralbild
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Oschatz

 Die Sache ist noch nicht vom Tisch. Der Fall des tot gebissenen Hundes im Oschatz-Park wird in der Öffentlichkeit noch immer diskutiert. Die Halterin der Dogge, die den kleinen Yorkshire Terrier Floyd im O-Park so schwer verletzt hat, dass er noch vor Ort verendete, hatte sich inzwischen bei der Polizei gemeldet. Wie der Tierrechtler Gabriel Fischer gegenüber der Oschatzer Allgemeinen Zeitung erklärte, könnten jetzt drei „Räder“ angeschoben werden. Das strafrechtliche, also die Ermittlungen der Polizei, das zivilrechtliche, bei dem der Geschädigte Olaf Schurig auf Schadensersatz in Form von Geld klagen könnte. Bleibt noch das verwaltungstechnische.

Wie von Peter Stracke, Sprecher der Landkreisbehörde, zu erfahren war, hat sich beim Ordnungsamt noch niemand gemeldet. Die Behörde werde sich einklinken, wenn es um einen Wesenstest der Dogge geht.

Sobald die Akte bei der Polizei geschlossen wird, geht sie an die Staatsanwaltschaft Leipzig, war von den Ermittlern zu erfahren. Die Anklagebehörde entscheidet dann, ob der Fall im Rahmen des „öffentlichen Interesses“ für eine Hauptverhandlung zugelassen wird. Noch aber hat die Polizei ihre Ermittlungen nicht abgeschlossen, so Revierführer Jan Müller. Im Übrigen erreichen die Oschatzer Allgemeine immer wieder Briefe mit Meinungen zu dem Vorfall. Die Grundaussage: Es sollte jeder Hundehalter die Regeln behalten, damit im O-Park nichts mehr passiert. Schließlich war das nicht das erste Mal.

Von Gabi Liebegall

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