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Oschatz Tourismus in Oschatzer Region mit Potenzial
Region Oschatz Tourismus in Oschatzer Region mit Potenzial
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14:14 26.09.2018
Ausstellungen wie die Sonderschau 2013 im Schloss Hubertusburg in Wermsdorf ziehen Besucher in die Region. Quelle: Foto: Volkmar Heinz
Region

Das Sächsische Burgen- und Heideland legt als Urlaubsregion zu. Wie Katharina Sparrer vom Tourismusverband, zu dem auch die Dahlener Heide und der Wermsdorfer Wald gehören, mitteilt, konnten im ersten Halbjahr 2018 bei Ankünften und Übernachtungen Zuwächse von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet werden: „Insgesamt profitieren alle Regionen vom aktuellen Urlauberinteresse an Sachsen.“ 333 207 Gästeankünfte und 976 277 Übernachtungen in der Region aus den ersten sechs Monaten wurden dazu vermeldet. Auf der Liste der beliebtesten Besuchsziele liegt das Sächsische Burgen- und Heideland hinter Dresden und Leipzig und dem Erzgebirge.

Typisches Kurzreise-Ziel

Dabei ist die Umgebung offenbar ein typisches Ziel für Kurzaufenthalte: Für die durchschnittliche Verweildauer liegen Vergleichszahlen aus dem Jahr 2017 vor, demnach verbrachten Gäste in Wermsdorf 1,9 Tage, in Oschatz 2,2 Tage, in Cavertitz 2,3 Tage und in Dahlen im Durchschnitt 12,4 Tage – wobei der letzte Wert durch den Aufenthalt in den Rehakliniken beeinflusst wird, teilt Sandra Brandt von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH mit.

Viele Reiseentscheidungen würden aufgrund von Veranstaltungen getroffen. Qualitativ hochwertige Kulturveranstaltungen und Festivals hätten eine große Bedeutung für den Tourismus. Ein Beispiel dafür war das Yesterday-Festival im August in Wermsdorf, zu dem die Hotelbetten im Ort ausgebucht waren. Einmalige Termine würden in erster Linie zu einen Imagegewinn beitragen. „Noch besser ist es aber, wenn sich Veranstaltungen über die Jahre etablieren und damit einen größeren Besucherkreis ansprechen“, so Sandra Brandt, „darauf kann sich das örtliche Gastgewerbe noch besser einstellen und davon profitieren.“

Dauerausstellung in Hubertusburg sinnvoll

Nach Potenzialen wie Schloss Hubertusburg befragt, meint die Tourismusexpertin: „Eine Dauerausstellung würde nicht nur die lokale Tourismusbranche stärken, sondern das Angebot der gesamten Region sinnvoll erweitern. Die Aufenthaltsdauer in der Region könnte damit noch erhöht und der Wirtschaftsfaktor, der vom Tourismus ausgeht, gesteigert werden.“ Luft nach oben gebe es in der Oschatzer Region noch durch eine weitere Qualifizierung des Rad- und Wanderwegenetzes und in der Etablierung als Genussregion. Das Obstland, ausgedehnte Wälder, aber auch zahlreiche kleinere Betriebe würden eine Menge guter regionaler Produkte anbieten, die es noch besser zu vermarkten gelte, so Brandt.

Von Jana Brechlin

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