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Oschatz Trio vertritt Nordsachsen
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16:03 12.11.2013
Frank Kupfer kandidiert wieder Im Landtags-Wahlkreis 36, dem Altkreis Torgau-Oschatz. Quelle: Dirk Hunger

Der Oschatzer Frank Kupfer, der seit 1994 im Landtag sitzt, gilt als gesetzt. Wer von den anderen Parteien gegen den sächsischen Staatsminister antritt, steht noch nicht fest.

Spannung sieht anders aus: Wenn sich am Sonnabend im Bad Dübener Heide Spa die nordsächsischen Christdemokraten treffen, um ihre Landtagskandidaten zu nominieren, dann haben sie nicht die Qual der Wahl. Für jeden der drei Wahlkreise gibt es bisher nur einen Kandidaten. Im Wahlkreis 36 (Altkreis Torgau-Oschatz) will Frank Kupfer wieder gewählt werden, im Wahlkreis 34 (Altkreis Delitzsch) tritt Volker Tiefensee erneut an und im Wahlkreis 35 (Altkreis Eilenburg) hofft Jörg Kiesewetter erstmals auf eine Nominierung. Am Sonnabend wird es nicht darum gehen, ob die Kandidaten nominiert werden, sondern wie viele Stimmen sie bekommen. Frank Kupfer hat bei seiner Nominierung vor fünf Jahren mit 40 Ja- und drei Gegenstimmen die Latte hoch gehängt. Dieses Ergebnis könnte ihm nur noch ein Gegenkandidat in letzter Minute vermasseln. Theoretisch kann das passieren. "Selbst in der Versammlung am Sonnabend können noch Kandidaten reinkommen", sagt Horst Naumann, Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes. Praktisch ist dieser Fall aber eher unwahrscheinlich.

Für die Wähler im Einzugsgebiet des Wahlkreises 36 (Altkreis Torgau-Oschatz) steht nach der CDU-Nominierung die Frage, wer den prominenten Staatsminister Kupfer herausfordert. Einen ersten Namen wird es am 27. November geben, wenn die SPD ihre Kandidaten aufstellt. Für den hiesigen Wahlkreis 36 ist nach Informationen aus der SPD-Geschäftsstelle noch kein Bewerber bekannt, nur im Wahlkreis 35 (Altkreis Eilenburg) gibt es mit Hagen Scheffler schon einen Namen.

Bei der FDP Nordsachsen ist laut Kreisvorsitzenden Frank Hesse noch unklar, wann die Liberalen nominieren - wahrscheinlich erst im kommenden Jahr. Namen für Kandidaten zu nennen, sei deshalb noch verfrüht, so Hesse.

Auch die Grünen sind nach Angaben ihres zweiten Sprechers Jens Rühling noch nicht so weit und planen die Nominierung ihrer Kandidaten im Frühjahr. Von der Linkspartei gab es gestern auf eine entsprechende OAZ-Anfrage keine Reaktion.

Frank Hörügel

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