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Tudor-Stil trifft George Bähr

Tudor-Stil trifft George Bähr

Über den Ursprung des Ortes Schweta hat Joachim Zehme aus Oschatz, Mitbegründer der Ortsteil-Auslegung im Cafè Göttlich im Pfarrhaus von Altmügeln, das Folgende herausgefunden: Zum ersten Mal genannt wird der Ort im Jahre 1241. Damals war in "Zwete" ein Herrensitz nachweisbar.

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Dieses Motiv - Krokusse unweit der Schwetaer Kirche - zeigt sich dem Besucher der Ortsteil-Auslegung im Cafè Göttlich in Altmügeln.

Quelle: Sven Bartsch

Schweta/Altmügeln. Aus ihm entwickelt sich das Rittergut. "Zwete" kommt von "svet", was so Lichtung oder Rohdung bedeutet, so Zehme weiter. Bis zum Jahr 1839 war das heute zu Schweta gehörende Schlanzschwitz (1243 als "Slonsewitz" belegt) eigenständig. Die meisten der Gebäude des Ortes gehörten schon zuvor dem Gut in Schweta an.

 

Die Ideen und das freie, revolutionäre Denken des aus England stammenden Vorreformators John Wyclif hatte Elisabeth James im Gepäck, als sie im Jahr 1803 aus Liebe zu Karl Ferdinand Heinrich Schütze nach Schweta zog. Doch nicht nur die Gedanken des Vorbildes für Martin Luthers Reformation, sondern auch der Charme der englischen Kultur verbreitete sich in Schweta - was noch heute in Ansätzen auf Areal des Parkes nach englischem Vorbild zu erkennen ist. Seit 1807 ziert die englische Gartenanlage den Ort, auch das Herrenhaus der Familie enthielt reichlich Elemente aus dem Stil der Tudors. Diese sind heute nur noch als Ruine zu erkennen.

 

Die Stadtverwaltung Mügeln beschäftigte sich unlängst mit einem Park-Konzept zur Umgestaltung des Kleinods unweit der St. Andreaskirche. Die Schwetaer Kirche wurde im Jahre 1751 unter dem Einfluss George Bährs errichtet. An gleicher Stelle, so kann man weiter nachlesen, soll bereits um 1119 ein Gotteshaus gegründet worden sein.

 

Janett Petermann/Christian Kunze

Janett Petermann

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