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US-Amerikanerin in Wermsdorf: Sängerin MaryBeth Mueller lädt zum Konzert

Interview US-Amerikanerin in Wermsdorf: Sängerin MaryBeth Mueller lädt zum Konzert

Eine Amerikanerin in Sachsen, und dann ausgerechnet noch in Wermsdorf. MaryBeth Mueller weiß, dass diese Konstellation Fragen aufwirft. Jetzt erzählt sie, wie sie in der Region eine neue Heimat gefunden hat. Das tut die Vollblutmusikerin wie sie es am besten kann: in einem Konzert. Ihr Soloprogramm "Eine Amerikanerin in Sachsen" hat am Sonntag im Ovalsaal von Schloss Hubertusburg in Wermsdorf Premiere.

MaryBeth Muellers Soloprogramm "Eine Amerikanerin in Sachsen" hat am Sonntag im Ovalsaal von Schloss Hubertusburg in Wermsdorf Premiere.

Quelle: Dirk Hunger

Wermsdorf. Eine Amerikanerin in Sachsen, und dann ausgerechnet noch in Wermsdorf. MaryBeth Mueller weiß, dass diese Konstellation Fragen aufwirft. Jetzt erzählt sie, welchen Weg sie gegangen und wie sie in der Region eine neue Heimat gefunden hat. Das tut die Vollblutmusikerin wie sie es am besten kann: in einem Konzert. Ihr Soloprogramm "Eine Amerikanerin in Sachsen" hat am Sonntag im Ovalsaal von Schloss Hubertusburg in Wermsdorf Premiere. Außerdem wird sie am 26. November den Empfang der Wirtschaft in Bad Düben, bei dem auch die OAZ ein regionales Unternehmen ehren wird, musikalisch umrahmen.

Konzertbesuchern sind Sie bereits durch Ihren Leipzig Gospel Choir, der schon mehrfach in Wermsdorf gastierte, ein Begriff. Wie kam es jetzt zu diesem Soloprogramm?

Es gab immer wieder Anfragen und Wünsche nach einem Solokonzert. Außerdem passiert es mir bei jeder, wirklich jeder Begegnung, dass ich erzählen muss, wie ich überhaupt nach Sachsen gekommen bin. Ich dachte einfach, es ist an der Zeit, daraus ein eigenes Programm zu machen.

Wird Wermsdorf dabei der Auftakt zu einer eigenen Konzertreihe sein?

Tatsächlich findet hier die Premiere statt. Und ich möchte das natürlich gerne wiederholen. In Planung ist ein Auftritt für die Landesbühnen Sachsen im nächsten Jahr und weitere werden sicher folgen.

Was haben Sie für das Programm ausgewählt?

Es gibt Broadwaymusik, Gospel, Jazz und Pop - dieser Mix ist meine Spezialität. Und ich werde Lieder singen, die ich schon seit 20 Jahren gerne auf die Bühne bringen möchte, aber bisher hatte ich nie die Gelegenheit dazu.

Sind auch deutsche Titel zu erwarten?

Auf jeden Fall! Ich singe zum Beispiel "Die kleine Stadt" allerdings neu arrangiert von Marcus Ludwig. Er wird mich im Konzert als Pianist begleiten, komponiert selbst, und hat sich das Stück neu vorgenommen. Außerdem haben wir Lieder vom Broadway auf Deutsch einstudiert. Dass ich nicht ausschließlich in meiner Muttersprache singe, ist neu im Konzert, aber mittlerweile ist Deutschland meine Heimat, und die Sprache gehört dazu. Alles, was ich in den vergangenen zehn Jahren erlebt habe, hat hier stattgefunden. Mittlerweile fällt es mir sogar leichter, etwas auf Deutsch zu erklären.

Als Gospelsängerin sind Sie stets sehr kraftvoll zu erleben, oft werden die Stücke mit viel Tempo und Energie vorgetragen. Wie wird das im Solokonzert sein?

Natürlich gibt es solche Lieder, die sehr amerikanisch sind. Daran hänge ich schließlich. Aber es wird auch ruhige Momente und eher leisere Stücke geben. Das spiegelt meinen Weg wider, denn die Heimat zu verlassen ist nicht ganz einfach. Es gibt immer irgendwann Schwierigkeiten, und diesen Prozess stelle ich am liebsten mit Musik dar.

Da gibt es sicher viel zu erzählen.

Deshalb werde ich auch ein paar Anekdoten verraten und daran erinnern, wo ich in Fettnäpfchen getreten bin. Aber vor allem werde ich natürlich singen.

Die Premiere in Wermsdorf ist für Sie ein Heimspiel. Wird das Ganze dadurch leichter oder steigert es das Lampenfieber eher noch?

Ein Heimspiel ist viel schlimmer, weil man so viele Menschen im Publikum kennt. Ich bin dann so aufgeregt, ich hasse das, allerdings - ohne diese Aufregung wäre es auch blöd, irgendwie brauche ich das auch, es fordert mich heraus. Dazu kommt, dass ich viel Arbeit und Liebe in dieses Konzert gesteckt habe. Und ich bin glücklich, mit Marcus Ludwig einen Pianisten gefunden zu haben, mit dem ich gut zusammenarbeiten kann. Jetzt hoffe ich, dass alles gelingt und die Zuschauer das Konzert genauso genießen werden wie ich.

Interview: Jana Brechlin

Das Konzert am 15. November im Ovalsaal des Wermsdorfer Schlosses Hubertusburg beginnt um 17 Uhr. Karten für 15 Euro gibt es in der Touristinformation Wermsdorf, Telefon 034364 81132

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