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Oschatz Umwelttheater in der Oschatzer Tagesstätte „Unter dem Regenbogen“
Region Oschatz Umwelttheater in der Oschatzer Tagesstätte „Unter dem Regenbogen“
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16:46 02.08.2017
Wie ein großer grüner Dinosaurier: Jürgern Hartmann-Bastl zeigt den „Regenbogen“-Kindern den „Müllfresser“, das Fahrzeug der Abfallwirtschaft Torgau-Oschatz. Quelle: Foto: Christian Kunze
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Oschatz

Selbst im kleinsten Königreich gibt es eine Menge Müll: Der König, dessen Reich in einen Koffer passt, hat nach dem Besuch des mysteriösen Mister Modern mit allerhand Verpackungsresten zu kämpfen, die seinen Teich verschmutzen. Das ist die Geschichte, die Jürgen Hartmann-Bastl vom Theatre de Luna auf einer Minibühne erzählt.

Zum Glück gibt es die Männer von der Müllabfuhr – sowohl in der Realität als auch in Bastls Geschichte kommen sie vor. Und die Jungen und Mädchen der freien evangelischen Kindertagesstätte Unter dem Regenbogen, die das Stück diese Woche gesehen haben, wissen, dass das große Müllauto auch bei ihnen am Tor hält und weggeworfenes Papier und anderen Müll mitnimmt, den die Erzieherinnen in den dafür vorgesehenen Tonnen an die Straße gestellt haben.

Regenbogen-Steppkes am Steuer des Müllautos

Am Mittwoch war es mit dem Ausleeren der Tonnen am Kindergarten aber noch nicht getan. Die beiden Männer im orangefarbenen Dress parkten in einer Seitenstraße und ließen die Regenbogen-Steppkes das große grüne Auto, mit dem sie jeden Tag fahren, genau unter die Lupe nehmen. Einmal am Steuer sitzen, auf die Hupe drücken oder auf dem Trittbrett am Heck des Fahrzeugs Probe stehen – all das war Teil der spielerischen Umweltbildung, die das Theatre de Luna gemeinsam mit der Abfallwirtschaft Torgau Oschatz den Kindereinrichtungen der Region anbietet. Die Müllwerker, wie die Fachmänner richtig heißen, tragen Handschuhe und „sorgen dafür, dass die Welt sauber bleibt“, wie es Jürgen Hartmann-Bastl auszudrücken pflegt. Was ist aber, wenn die Jungs, die für Sauberkeit sorgen, sich selbst mal sauber machen müssen? Auch dafür ist auf der Tour gesorgt, denn auf der Beifahrerseite des Müllfahrzeugs, zwischen Vorder- und Hinterachse, gibt es ein Waschbecken.

Trotz der vielen Antworten, die im Theaterstück rund um den Müll im Königreich gegeben worden, haben die Jungen und Mädchen der Gruppe „Regentropfen“ dann doch noch einige Frage an die Experten von der Müllabfuhr. Wie viele Tonnen Müll in ihr riesengroßes Auto passen, bis es voll ist, zum Beispiel. Das Ergebnis, 500, können sich die Kleinsten nur schwer vorstellen. Jürgen Hartmann-Bastl reckt seine Hand hoch und sagt: „Wenn ihr alle im Kindergarten eure Finger zählt und wir das zusammennehmen, dann kommen wir bei 54 Kindern auf ein bisschen mehr als 500.“ Das hilft schon ein wenig weiter.

Von Christian Kunze

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