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Unbekannte entsorgen Schlachtabfälle bei Clanzschwitz

Müll Unbekannte entsorgen Schlachtabfälle bei Clanzschwitz

Unbekannte haben bei Clanzschwitz Schlachtabfälle von Schafen entsorgt. Wiederholt war in den vergangenen Monaten aufgefallen, dass Tiere teilweise oder sogar im Ganzen in der Landschaft entsorgt wurden.

Noch einer der „leichteren“ Fälle: Grünschnitt, der am Wegesrand entsorgt wird.

Quelle: Jana Brechlin

Clanzschwitz/Schönnewitz. Uwe Reichel wollte am Wochenende einfach nur das schöne Wetter genießen. Doch als der Clanzschwitzer sich auf eine Radtour machte, fand er entlang des Weges viele Gründe sich zu ärgern. „Was an Müll und Unrat in die Landschaft gekippt wird, ist unglaublich“, so das Fazit seiner Tour. Auf dem Weg von Strehla nach Schirmenitz etwa habe er mehrfach Bauschutt oder kaputte Möbel gesehen, abgesehen davon, seien vielerorts die Grünschnittablageplätze dazu benutzt worden, um gleich noch Haus- und anderen Müll zu entsorgen.

Richtig eklig sei es dann auf dem Rückweg geworden: „An der alten Sandgrube zwischen Schönnewitz und Clanzschwitz hat jemand Schlachtabfälle weggeschmissen. Dort liegen Schaffälle und Gedärme – ein Unding“, ärgert sich Uwe Reichel. Dabei sei es ein leichtes, solche Abfälle zu entsorgen, weiß er. „Wir haben selber schon geschlachtet und sind die nicht verwertbaren Reste für kleines Geld bei der Tierkörperbeseitigung losgeworden. Der Müll ist sogar abgeholt worden“, unterstreicht er. „Jetzt gammelt das Zeug vor sich hin oder wird am Ende auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt. Das ist unnötig und ungerecht“, findet er.

Sylvia Schäfer ist Geschäftsführerin des Zweckverbandes Tierkörperbeseitigung Sachsen in Priestewitz und bestätigt, dass man auch Abfälle von Privatleuten entsorge: „Das ist ein Anruf und wir sind da.“ Verendete Haustiere oder so genannte tierische Nebenabfälle wie Reste bei Hausschlachtungen hole man vor Ort ab. Die Gebühren für private Auftraggeber sind dabei übersichtlich: Zwölf Euro werden für die Anfahrt fällig, „tierische Nebenprodukte aus Hausschlachtungen für den eigenen Verbrauch“ – so der offizielle Sprachgebrauch – kosten bis 60 Kilogramm pauschal zwölf Euro, für jedes Kilo darüber hinaus werden 19 Cent berechnet. „Wer seine Abfälle unerlaubter wegschmeißt, macht es sich einfach. Die richtige Entsorgung bleibt dann beim Eigentümer hängen, auf dessen Grund und Boden die Kadaver gefunden werden“, gibt die Geschäftsführerin zu bedenken.

Von Jana Brechlin

Clanzschwitz/Schönnewitz 51.311146 13.16234
Clanzschwitz/Schönnewitz
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