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Uta Moritz soll das Oschatzer Platsch-Bad retten

Freizeit Uta Moritz soll das Oschatzer Platsch-Bad retten

Von einem Dienstleiter zum nächsten – so sieht Uta Moritz ihren Wechsel von der Hotelbranche nach Oschatz. Die Dresdenerin ist neue Geschäftsführerin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH.Sie leitet künftig die Geschicke des Platschbades, der Stadthalle, der Oschatz-Information, der Bibliothek, und des Stadt- und Waagenmuseums.

Uta Moritz ist die neue Geschäftsführerin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Turbulenter Start in ihrem neuen Job: Als Uta Moritz die Nachfolge von Iris Kübler als Leiterin der Oschatzer Freizeitstätten antrat, ging es gleich in die Vollen: „Die zweite Kleine Gartenschau warf ihre Schatten voraus, da waren bereits viele Termine gesetzt“, sagt die Dresdenerin, die besondere Anlässe wie die Gartenschau ausgenommen, zwischen ihrem Wohn-und Arbeitsort pendelt.

Noch vor dem O-Schatz-Park lernte die Betriebswirtin das Platschbad von innen kennen. Gleich am ersten Arbeitstag machte sich die 44-Jährige ein Bild von den Bedingungen und stellte schon da fest: „Dieses Bad mit dem Saunadorf hat Potenzial.“ Die Saunalandschaft wird zukünftig im Fokus stehen und für den Schwimmbereich wird an optimalen Lösungen gefeilt. Auch in Sachen Kommunikation möchte Uta Moritz neue Akzente setzen. „Es geistern viele Un- und Halbwahrheiten zum Badbetrieb in der Stadt herum“, hat sie festgestellt. Denen gelte es, Fakten entgegenzusetzen. Uta Moritz möchte dabei neben den Besuchern vor allem ihre Mitarbeiter voll einbeziehen. „Ich bin zwar der Häuptling, aber ohne meine Indianer bin ich gar nichts“, verdeutlicht sie.

Neues Konzept für Thomas-Müntzer-Haus

Zwar liege im Moment besonderes Augenmerk auf dem Bad. Das heiße aber nicht, dass andere Einrichtungen hinten über fallen. Die Auslastung des Thomas-Müntzer-Hauses habe die gleiche Priorität. Der Stadtrat habe entschieden, die Gastronomie zum 31. August zu schließen. Aktuell werden Möglichkeiten geprüft, Snacks und Getränke in gleichwertiger Qualität anzubieten. „Für das Thomas-Müntzer-Haus entwickeln wir neue Konzepte und führen Gespräche mit Partnern.“

Zur besseren Vermarktung aller Bereiche der Freizeitstätten haben Uta Moritz und Claudia Werner unlängst einen eigenen Facebook-Auftritt geschaffen. Unter „Oschatz erleben“ gibt es stets Neuigkeiten für Nutzer des sozialen Netzwerkes. Das Platschbad hat bereits eine eigene Facebook-Seite, für die Stadthalle wird es demnächst eine geben. Stärker in den Fokus rücken möchte die 44-Jährige auch die Campingplätze und das Europäische Jugendcamp. Letzteres habe eine Auslastung von knapp 50 Prozent. Das sei unter anderem darin begründet, dass oft Schulklassen es nutzen, die dafür sorgen, dass nicht alle Bungalows voll belegt sind. In Zusammenarbeit mit der Oschatz-Information und dem O-Schatz-Park gelte es, vermehrt Angebote zu unterbreiten.

Auf Messen für Oschatz werben

Gezielt auf Messen für Oschatz und die Region zu werben und stärker als bisher mit Reiseunternehmen zu kooperieren, sei eine wichtige Aufgabe. Ebenso unverzichtbar sei es, vor Ort mit den Menschen zu agieren. „Kultur, Tourismus und Freizeit ist eine Dienstleistung, genau wie das Gastgewerbe“, sagt Uta Moritz, die ihre Ausbildung in der Hotellerie absolviert und viele Jahre dort Erfahrungen gesammelt hat. Zum Beispiel, dass ein gutes Beschwerdemanagement Gold wert ist. Auch davon sollen die Freizeitstätten unter ihrer Führung profitieren. Veränderungen, Anpassungen und Neuerungen will sie dabei stets gut überlegt wissen. „Ich bin kein Freund von Schnellschüssen.“

Mit Bedauern habe sie feststellen müssen, dass es in Oschatz kein Kino und kein Theater gibt – daran etwas zu ändern sei zwar wünschenswert, aber nicht realistisch. In Sachen Kunst gebe es zahlreiche Möglichkeiten für regionale Künstler, sich zu präsentieren. Ihr ist es ein Anliegen, auch einmal über den Tellerrand zu schauen und Kunstschaffende aus der weiteren Umgebung für Ausstellungen nach Oschatz zu holen. Hier sei sie, wie auch in allen anderen Bereichen, für Anregungen und Hinweise offen.

Die eigene Freizeit verbringt die Alleinstehende am liebsten mit Fotografie, dem Squashspiel oder einem guten Buch. John Irving, Isabel Allende und Jonathan Franzen gehören bei letzterem zu ihren Favoriten.

Von Christian Kunze

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