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Verjüngungskur für Oschatzer Klosterkirche

Verjüngungskur für Oschatzer Klosterkirche

Die Kirchen in der Region werden nach und nach seit über 20 Jahren einer Verjüngungskur unterzogen. Jetzt haben die Arbeiten in und an der Oschatzer Klosterkirche begonnen.

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Mit dem Hubsteiger im Einsatz: Stück für Stück rücken Stadtgärtner und Mitarbeiter der Baumschule Müller der Linde an der Klosterkirche zu Leibe.

Quelle: Dirk Hunger

Fertiggestellt werden soll dieser Bauabschnitt bis Oktober.

 

Das fast 800 Jahre alte Gotteshaus braucht dringend eine Sanierung, war von Pfarrer Christof Jochem zu erfahren. "Diese Kirche wurde im Jahr 1228 auf Bitte der Franziskanermönche samt eines an der Stadtmauer gelegenen Klosters mit Erlaubnis von Markgraf Heinrich gebaut." Seither habe es kaum eine nennenswerte Sanierung gegeben.

 

Gebaut werden soll in drei Abschnitten. Der erste hat jetzt begonnen und ist dem Dach gewidmet. Deshalb müssten die Bereiche Chorraum und Gemeinderaum gesichert werden.

 

"Fertig werden müssen die Bauarbeiten im ersten Abschnitt bis Oktober, denn mit der kalten Jahreszeit muss das Dach dicht sein", erklärte Jochem. Dafür werden 400 000 Euro fließen, davon 60 000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Kultur und Medien (wir berichteten). "Die Lebensdauer des Daches ist abgelaufen. Ich hoffe, dass sich bei den Arbeiten nicht noch andere Überraschungen zeigen, denn die Finanzierung ist ziemlich auf Kante gestrickt."

 

Einfach würden sich die Arbeiten nicht gestalten. "Die Bauleute benötigen eine Sicherheitsausrüstung, weil irgendwann einmal Holzschutzmittel für die Balken verwendet wurde", sagte Jochem.

 

Der zweite Bauabschnitt betrifft dann das Kirchenschiff, für das ein Nutzungskonzept erarbeitet wird (wir berichteten). Beim dritten Bauabschnitt geht es um die Farbgebung. "Wann die Arbeiten durchgeführt werden können, steht in den Sternen", so der Pfarrer, der damit die weitere Finanzierung meint.

 

Seit gestern hat sich die Außenansicht des Bauwerkes auffallend verändert - die große Linde gibt es nicht mehr. Die Stadt hatte vorab ein Gutachten zum Zustand des Baumes in Auftrag gegeben. "Die Linde ist morsch und stellt eine Gefahr dar. Das Fällen ließ sich leider nicht vermeiden", informiert die Pressesprecherin der Stadt Oschatz, Anja Seidel. Stadtgärtner und Mitarbeiter der Baumschule Müller übernahmen gestern diese Aufgabe.

Gabi Liebegall

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