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Oschatz Verstoß gegen "Rotlicht": Fleppen weg
Region Oschatz Verstoß gegen "Rotlicht": Fleppen weg
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17:38 29.10.2013

In diesem Jahr wurden durch die Zentrale Bußgeldstelle 161 Fahrverbote ausgesprochen, so Antje Vogel, Amtsleiterin im Ordnungsamt der Landkreisbehörde.

"Diese Fahrverbote resultieren aus Geschwindigkeitsüberschreitungen, Unfällen, Rotlichtverstößen, Alkohol und Drogenkonsum", sagte sie gegenüber der Oschatzer Allgemeinen. Im Jahr 2012 seien insgesamt 167 Fahrverbote erteilt worden. "Danach zeichnet sich für das Jahr 2013 folglich eine leicht steigende Tendenz ab", schlussfolgerte sie. Die meisten Fahrverbote würden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkoholverstößen erteilt.

Nach einem Jahr möchte die Oschatzer Allgemeine auch wissen, ob der Vorschlag von Prof. Dr. Ralf Borchert von der Hochschule Heilbronn gern angenommen wird oder nicht. Er hatte die "Heilbronner Initiative Kennzeichenliberalisierung" vor über drei Jahren angeschoben (wir berichteten).

Für den Landkreis Nordsachsen mit den ehemaligen oder Teilen von Kreisen Delitzsch, Torgau, Eilenburg und Oschatz stehen zur Verfügung: TDO, DZ, TO, TG, OZ, EB und die Kennzeichen, die Fahrzeugführer für ein neues Auto mitnehmen.

"Seit dem 4. November des vergangenen Jahres, also seit fast einem Jahr, ist die Vergabe der Altkennzeichen wieder möglich", so Klaus Huth, Amtsleiter in der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes. Insgesamt seien 26 381 Fahrzeuge zugelassen worden. 8085 davon tragen ein TDO-Schild und auf 3054 steht OZ. Mit TG identifizieren sich nur 1993 Fahrzeughalter.

Lange zuvor wurde darüber diskutiert, ob es Sinn hat, sein sogenanntes Unterscheidungskennzeichen nach Wunsch für sein Fahrzeug zu bekommen. Borchert im Juli 2010 gegenüber dieser Zeitung: "Es sind rund 11 000 Personen in 51 deutschen Städten befragt worden. 73 Prozent der Befragten wünschen sich eine Rückkehr zum Altkennzeichen. Zwölf Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der aktuellen Situation aus."

Ein paar Tage später erklärte Rayk Bergner, Sprecher der Landkreisbehörde zu diesem Thema, dass er sich praktisch nicht vorstellen könne, dass die Beibehaltung aller bestehenden Kennzeichen zur notwendigen Verwaltungsvereinfachung beiträgt, "wie das Ralf Borchert als Argument einbringt".

Übrigens: Wer ein Wunschkennzeichen möchte, muss nicht zwangsläufig in der Behörde vorsprechen. Auf der Internetseite: www.landkreis-nordsachsen.de finden interessierte Bürger den Button "Service". Wenn der aktiviert wird, kann sich der Betreffende sein gewünschtes Kennzeichen bestellen oder vormerken lassen. Außerdem sind Telefonnummern angegeben, über die Fachbereiche für Auskünfte zu erreichen sind. © Kommentar

Gabi Liebegall

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