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Veterinäre überprüfen Cavertitzer Schafherde

Veterinäre überprüfen Cavertitzer Schafherde

Ein Cavertitzer Schäfer hatte kürzlich Besuch vom Landratsamt Meißen. Tierfreunden war der Zustand seiner Herde aufgefallen, die bei Strehla direkt an der Elbe, stand.

Abgemagert sind die unter Wurmbefall leidenden Tiere des Cavertitzer Schäfers auf der Weide an der Elbe

Quelle: Eric Weser

Cavertitz/Strehla. Der Anblick ist traurig: Schafe mit zerzaustem, von Kletten übersätem Fell. Die Tiere erscheinen abgemagert. Am vergangenen Donnerstag inspizierten Vertreter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes (LÜVA) Meißen die Herde. Das Ergebnis: "Der Ernährungszustand der Tiere ist mäßig, der Pflegezustand ist als schlecht einzuschätzen", sagte Dr. Gottfried Schneider, stellvertretender Amtstierarzt und Sachgebietsleiter im Bereich Tierschutz und Tierarzneimittelüberwachung beim Landratsamt Meißen.

 

Dass die Tiere ausgemergelt sind, hat Gründe: "Die Schafherde leidet unter starkem Magen-/Darmwurmbefall", so der Veterinär. Der Eigentümer habe einen Tierarzt mit der Behandlung beauftragt, so Schneider weiter. Bedenklich ist aber nicht alles: Dem LÜVA zufolge ist die Weide "großzügig eingepfercht". Gras und Trinkwasser seien ausreichend vorhanden.

 

Der Landkreis Meißen erteilte dem Cavertitzer Auflagen. So muss den Tieren jetzt neben Gras, Salzlecksteinen und Obstresten auch Heu angeboten werden. Außerdem muss ihre Gesundheit täglich kontrolliert werden.

 

Im Altkreis Oschatz sind drei Betriebe, die Schafzucht betreiben, Mitglied des Regionalbauernverbandes, sagt dessen Geschäftsführerin Iris Claassen. Sie hält selbst eine kleine Herde und meint: "Bei verharschtem Schnee auf der Weide ist es unerlässlich, den Tieren Futter vorzulegen." Gerade jetzt, in der Ablammzeit, brauchen die Muttertiere eine starke Konstitution. Ein täglicher Kontrollgang sei zu allen Zeiten nötig, um die Gesundheit der Tiere im Auge zu behalten.

 

Eric Weser/Axel Kaminski

Axel kaminski

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