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Viel Kies und steinreich

Viel Kies und steinreich

reich an Bodenschätzen. Das belegt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in einer Broschüre, die jetzt herausgegeben wurde.

Sachsen ist reich. Dabei handelt es sich nicht um Gold und Edelsteine. Die sächsischen und damit auch die nordsächsischen Rohstoffvorkommen sind für Menschen und Wirtschaft unerlässlich: Am meisten zu finden sind Festgesteine, Sande, Kiese, Lehme, Tone, Kaolin, Braunkohle sowie Erze und Spate.

Die "Banane" Nordsachsen (die Form des Landkreises gleicht einer Banane - d. Red.) ist "gewürzt" mit etwa einem Drittel Braunkohle, außerdem Sande und Kiese sowie Lehme, Tone und Kaolin. Braunkohle dient der Energiegewinnung, Sand und Kies finden sich in der Bauindustrie wieder, Kaolin in technischen und feinkeramischen Produkten, Tone in Dach- und Mauerziegeln, Klinkern und Porzellan zum Beispiel. "Und Lehme gehören zu den ältesten Bau- und Keramikrohstoffen des Menschen. Sie sind Grundstoff für Dach- und Mauerziegel, Steinzeugrohre oder Dichtungsmaterial", heißt es in der Schrift. Allein im Altkreis Oschatz wird in Wermsdorf Stein abgebaut, in Kemmlitz Kaolin. Zudem gibt es verschiedene Kiesgruben, zu Beispiel in Luppa.

In der Region Delitzsch gibt es einige Vorkommen an Niob, Uran und Wolfram. Niob ist ein Schwermetall und wird als Legierungsersatz für rostfreie Stähle, Sonderedelstähle und Nichteisenlegierungen verwendet. Uran dient in Kernreaktoren als Kernbrennstoff. Allerdings muss dieser noch angereichert werden. Dass Kernkraft vernichtend sein kann, ist längst bewiesen. Wolfram ist ein Metall. Seine hohe Hitzebeständigkeit ermöglicht einen Einsatz als Glühdraht in Glühlampen und Elektronenröhren, in Schweiß-Elektroden, in Heizleitern von Hochtemperaturöfen und in Raketenspitzen, Raketendüsen und Hitzeschilden für die Raumfahrt.

Im Süden Sachsens, in der mittleren Region und im Osten sind Blei-, Kupfer-, Nickel-, Silber-, verschiedene Spat- sowie Zink-, und Zinn-Vorkommen nachgewiesen worden.

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