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Oschatz Viel Lob zur Auszeichnung „Wald des Jahres“ in Wermsdorf
Region Oschatz Viel Lob zur Auszeichnung „Wald des Jahres“ in Wermsdorf
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00:20 27.03.2018
Einweihung des Gedenksteines und eine Baumpflanzung am Kirchenteichparkplatz im Wermsdorfer Wald. Quelle: Wolfgang Sens
Wermsdorf

Bestens gelaunt haben Vertreter aus der ganzen Bundesrepublik diese Woche in Wermsdorf die Ernennung zum „Waldgebiet des Jahres“ gefeiert. Dabei gab es viel Lob für den Freistaat, der erstmals für einen Wald diese Auszeichnung erhielt. „Internationale Gäste sind immer begeistert von unseren Wäldern“, sagte Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates. So sei die Forstschule in Tharandt ein Begriff. „Die kennt man in Forstkreisen auf der ganzen Welt, da bekommen die Leute leuchtende Augen“, fügte er hinzu. Die Qualität der Wälder hänge vom Ausbildungsstand der Leute ab, die darin arbeiten, deshalb brauche man Forstwissenschaften auf höchstem Niveau, so Schirmbeck.

Holzland Nummer eins in Europa

Insgesamt gebe es in Deutschland zwei Millionen Waldbesitzer und 125 000 Forstbetriebe, die zusammen 1,1 Millionen Arbeitskräfte beschäftigen. Das mache die Bundesrepublik zum Holzland Nummer eins in Europa, unterstrich der Präsident des Forstwirtschaftsrates. Für Eindruck sorgte Schirmbeck auch, weil er zur Begrüßung freimütig wissen ließ: „Ich fahre immer gern nach Sachsen, das ist das schönste Bundesland Deutschlands.“

Kinder und Erwachsene einladen

Im Aktionsjahr zum „Waldgebiet des Jahres“ sollen Einheimische und Besucher Gelegenheit haben, den Wermsdorfer Wald zu entdecken und etwas über die Arbeit darin zu erfahren, kündigte Forstamtsleiter Andreas Padberg an. Der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) versicherte, die Stadt ihrerseits tue bereits viel, Einwohner mit dem Kommunalwald vertraut zu machen. „Wir gehen mit dem Stadtrat in den Wald und laden auch Kitas und Schulen ein“, nannte er Beispiele. Außerdem habe man zur Landesgartenschau ein grünes Klassenzimmer eingerichtet. „Wir müssen die Situation jetzt nutzen und die Menschen dafür sensibilisieren, was der Wald für uns bedeutet“, sagte er.

Von Jana Brechlin

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