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Oschatz Vogtländer eine Nummer zu groß für LRC-Handballer
Region Oschatz Vogtländer eine Nummer zu groß für LRC-Handballer
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16:06 08.01.2013
Energisch setzt sich LRC-Spieler Michael Schlicke (Nr. 2) am gegnerischen Kreis durch. Felix Ehrenberg (Nr. 3) beobachtet die Situation aufmerksam. Trotz großen Kampfeswillen der Oschatzer Spieler werden vor allem in der zweiten Halbzeit die Grenzen der Mittelsachsen aufgezeigt. Quelle: Dirk Hunger

Von Max Camen

Gleich nach dem Anpfiff war vor heimischer Kulisse klar, dass sich das ersatzgeschwächte Team der ersten Männermannschaft des LRC Mittelsachsen nicht kampflos geschlagen geben würde. Nach den ersten zwei Treffern der Gäste wachten die LRC-Spieler auf. Angetrieben von den Fans erzielten die Döllnitzstädter den Anschlusstreffer zum 1:2. Die Plauener waren sich ihrer Sachse relativ sicher, vielleicht etwas zu sicher. Sie vergaben viele Chancen und verloren oftmals durch technische Fehler den Ball. Aber die Oschatzer waren, was die Trefferquote anbelangt, noch im Winterschlaf. So konnten die eroberten Bälle nicht in Tore umgemünzt werden. Trotzdem blieb der Spielstand weiter eng, auch wenn der Tabellenführer zwischenzeitlich mit vier Treffern in Front lag. Das beeindruckte die Oschatzer nicht. Langsam aber sicher fanden sie in ihr Spiel und versuchten, den Ersten der Verbandsliga unter Druck zu setzen.

Die Plauener ließen das auch teilweise zu und so konnte der Gastgeber immer wieder bis auf drei Tore herankommen. Die LRC-Abwehr stand recht sicher und zwang die Vogtländer aus dem Rückraum zu werfen. Gehaltene Bälle wurden direkt zu Tempogegenstößen genutzt und fanden den Weg ins Tor. Im Angriff hatten die Mittelsachsen allerdings noch nicht alle Mittel gefunden. Er wurde lange ausgespielt, und Lücken in der Abwehr mussten hart erarbeitet werden. Es fehlte oft der notwendige Druck aus dem Rückraum, und Varianten wurden ebenfalls nicht richtig bis zum Erfolg durchgespielt. Das Resultat dieser Spielweise war ein 9:13 zur Halbzeitpause. Mit diesem Stand waren die Oschatzer noch relativ am Gegner dran, doch die Torausbeute war insgesamt sehr mager ausgefallen.

Trainer Marc Süsse sprach in der Halbzeitpause aufbauende Worte, um die Moral der Spieler noch einmal zu steigern. Es bestand immer noch die Chance, den Tabellenführer die ersten Punkte abzunehmen. Doch der zweite Abschnitt sollte dann aufzeigen, dass die Plauener nicht ohne Grund an der Tabellenspitze stehen. Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte zogen die Gäste das Tempo unaufhaltsam an. Innerhalb weniger Minuten stand ein 12:20 an der Anzeigetafel.

Die Vogtländer spielten jetzt ihre ganze Klasse und Schnelligkeit aus. Sie konnten nach Belieben wechseln, ohne dass darunter der Spielfluss und die Qualität litt. Die Döllnitzstädter konnten nicht mehr mithalten. Mitte der zweiten Hälfte war im Prinzip alles entschieden. Beim Spielstand von 16:26 wussten alle, dass beide Punkte mit nach Plauen fahren würden. Die Spieler des LRC Mittelsachsen versuchten zwar noch einmal, ein wenig Druck zu machen, doch erfolglos. Der Gegner war eindeutig zu stark und auch athletischer.

Leider muss eingeschätzt werden, dass der Endstand von 22:35 nicht annähernd den üblichen Leistungen des LRC Mittelsachsen entspricht. Die Mannschaft hatte in Halbzeit zwei noch etwas zu kämpfen versucht, doch frühzeitig verstanden, dass dieser Gegner eine Klasse besser war. In der kommenden Woche fährt die LRC-Vertretung zum Aufsteiger HC Annaberg-Buchholz und will wieder angreifen. Im Erzgebirge soll die Revanche für die Hinspielniederlage gelingen.

Oschatz: Ronny Anders, Robert Manteuffel; Michael Schlicke (1), Felix Ehrenberg (1), Alexander Staffe (2), Max Camen (10/4), Patrick Illgen (5), Martin Schreiber (3/1), Tobias Krause, Stefan Kneifl, Steffen Manig.

Max Camen

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