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Oschatz Volkmar Beier von der Arbeitsagentur Oschatz über Existenzgründer
Region Oschatz Volkmar Beier von der Arbeitsagentur Oschatz über Existenzgründer
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17:29 26.01.2012
Volkmar Beier
Oschatz

Raus aus der Arbeitslosigkeit und rein in die eigene Existenz: Knapp 600 Frauen und Männer sind diesen Schritt im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Arbeitsagentur Oschatz gegangen. Die OAZ befragte dazu den Pressesprecher der Arbeitsagentur Volkmar Beier.

Was machen die 600 Existenzgründer aus dem Vorjahr heute?

Genau wissen wir das nicht. Etwa ein Drittel der Gründer steuert den allgemeinen Dienstleistungssektor, zum Beispiel Handel und Verkauf, an. Ein weiteres Drittel befasst sich schwerpunktmäßig mit baunahen Dienstleistungsangeboten. Eine genaue Zuordnung ist dabei kaum möglich. Einige Geschäftsideen berühren zudem mehrere Bereiche.

Mit welchen Startschwierigkeiten haben die Gründer zu kämpfen?

Zu den beiden größten Startschwierigkeiten gehören die Finanzierung und das Beschaffen von Aufträgen. Die Geschäftsidee selbst ist ja in der Regel schon da und gereift. Eine solide Finanzierungsberatung gibt es beispielsweise bei der Hausbank, beim Steuerberater oder bei den Kammern.

In welchen Branchen klappt's mit der Gründung und wo nicht?

Das ist schwer zu sagen. Fakt ist: Je besser die Fach- und Marktkenntnis, um so aussichtsreicher der Start. Wer also in seinem Fach ein Profi ist und das nötige kaufmännische Rüstzeug mitbringt, hat gute Voraussetzungen.

Wann fließt Geld von der Arbeitsagentur für eine Existenzgründung?

Seit Jahresbeginn hat der Gesetzgeber die Messlatte für die Inanspruchnahme des Gründungszuschusses höher gesetzt. Bislang galt die Leistung für Existenzgründer mit mindestens 90 Tagen Restanspruch auf Arbeitslosengeld quasi als Pflichtleistung - sofern die Tragfähigkeit der Unternehmung bescheinigt war. Nunmehr ist der Gründungszuschuss eine Kann-Leistung. Die Arbeitsagentur hat zu prüfen, ob es notwendig ist, diese Leistung zu gewähren.

Wann ist das nicht der Fall?

Wenn beispielsweise in nächster Zeit die Arbeitslosigkeit damit nicht beendet werden kann, das Konzept nicht tragfähig ist. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob nicht ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis die bessere Perspektive ist.

Und was ist eigentlich mit der Ich-AG passiert?

Die gibt es seit Juli 2006 nicht mehr. Eine Reihe dieser Existenzgründer ist erfolgreich und beschäftigt mittlerweile selbst Arbeitnehmer.

-Standpunkt

Fragen:

Frank Hörügel

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