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Vom Spaßbad zum Schwimmbad

Vom Spaßbad zum Schwimmbad

Ist das Platsch-Bad noch zu retten? Welche Investitionen kann sich die Stadt noch leisten? Zwei Fragen, auf die sich die Gäste des Neujahrsempfangs von Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) Antworten erhofften und auch bekamen.

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Den festlichen musikalischen Rahmen zum Neujahrsempfang am Dienstagabend im Müntzer-Haus gestaltet der Lampertswalder Chor Ton-Art.

Quelle: Dirk Hunger

Grundtenor der Rede: Die Stadt steckt in finanziellen Schwierigkeiten, hat knapp zwölf Millionen Euro Schulden und kann nicht so weitermachen wie bisher. Nicht alle Wunschprojekte, wie die Erschließung weiterer Baugrundstücke für Eigenheime oder der schnelle Baubeginn einer neuen Grundschule, könnten deshalb gleichzeitig realisiert werden, so Kretschmar.

 

Die Defizite des Platsch-Bades könnten mit Blick auf sinkende Steuereinnahmen nicht mehr aus dem städtischen Haushalt gepresst werden. Oschatz sei einfach zu klein für ein "komfortables Freizeit- und Erlebnisbad", betonte das Stadtoberhaupt. "Wenn die Oschatzer nicht rutschen und keinen Plansch-Spaß haben wollen, sondern lieber Bahnen schwimmen, dann ist es unsere Aufgabe als Stadtrat und Verwaltung, diesem Wunsch nachzukommen", sagte Kretschmar. Seine Idee: Umbau vom Spaßbad zum Schwimmbad, Konzentration auf Schwimmen, Fitness- und Gesundheitskurse sowie auf die Saunen.

 

Indirekt ging Kretschmar auch auf den Tarifstreit zwischen der Stadt als Arbeitgeber und den Beschäftigten der Kommune ein: "Viele werden es nicht hören wollen: Aber auch das vergleichsweise niedrige Lohnniveau trägt dazu bei, den Wandel in die richtige Richtung zu lenken." Er würde gern mehr Lohn zahlen und mehr Geld vom Freistaat einfordern, so der Oberbürgermeister (OBM). Momentan habe er jedoch keinen Vorschlag, wem er das Geld wegnehmen wolle.

 

Das laufende Jahr verspricht laut Kretschmar Verbesserungen der Infrastruktur. Die Ortsumfahrungen von Mügeln und Wermsdorf würden fertig gestellt, was auch den Oschatzern zugute komme. "Jetzt sind wir schnell auf der Autobahn, kürzer werden die Entfernungen nicht", sagte Kretschmar. Zudem stehe 2014 der Abschluss der Tiefbauarbeiten im Stadtzentrum auf dem Programm. Mit den Straßen An der Döllnitz und Am Mühlgraben würden die letzten Straßen im Stadtkern gebaut, die noch nicht saniert sind. Als weitere Investitionen in diesem Jahr sind laut OBM die Sanierung der Nord-Fassade der Robert-Härtwig-Schule und der Hochwasserschutz geplant.

Frank Hörügel

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