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Vom Spielplatz bis zur Führungsspitze: Alles neu bei Glossens Landfrauen

Vom Spielplatz bis zur Führungsspitze: Alles neu bei Glossens Landfrauen

Nachdem die bisherige Vorsitzende des Vereines Bärbel Schumann nicht mehr kandidierte, haben die Glossener Landfrauen eine neue Spitze. Drei der sieben Frauen, die im Vorstand Verantwortung übernehmen, sind neu gewählt worden: Cornelia Naumann, Kerstin Gruhne und Madeleine Naumann.

Glossen. Von Axel Kaminski

 

Die neue Vorsitzende Simone Bräuer arbeitet seit vier Jahren im Vorstand mit. Ihre Vorgängerin wurde im April aus dem Sächsischen Landfrauenverband ausgeschlossen.

 

"Nach den Problemen, die wir mit der Robert-Bosch-Stiftung hatten, müssen wir nun die Buchhaltung wieder gerade rücken", benennt Kerstin Gruhne eine Hypothek, die der neue Vorstand abtragen muss. Die Stiftung hatte die Glossener Landfrauen für ihr 2013 eingereichtes Projekt "Landfrauen-Kontor" als "Neuland-Gewinner" ausgezeichnet und gefördert. Probleme gab es bei der Abrechnung der Fördermittel.

 

Der Neuanfang habe, da ist man sich im Vorstand einig, neben dem schwierigen Start auch positive Auswirkungen gehabt. "Die Zusammenarbeit mit dem Heimatverein funktioniert in der neuen personellen Konstellation besser und vor allem ohne Verschwörungstheorien", stellt Simone Bräuer fest. Von den Angeboten her käme man sich nicht in die Quere. Schwerpunkt des Heimatvereines sei die Kultur, während sich die Landfrauen auf die Traditionspflege konzentrieren würden. Überhaupt läge dem Vorstand viel am Miteinander im Dorf und nichts an Konkurrenz.

 

Dem Ausschluss der Vorsitzenden und mehreren Austritten, die damit zusammenhängen könnten, stünden einige Neuzugänge gegenüber und Mitglieder, die nun wieder aktiver am Vereinsleben mitwirken. Der Ortsgruppe würden derzeit "36 Frauen zwischen Mitte 30 und Mitte 80" angehören. Im Vorstand überwiegen jene Landfrauen an der unteren Grenze dieser Altersspanne.

 

Erste Feuerprobe für den neuen Vorstand war das Mitwirken am Glossener Sommerfest Anfang des Monats. Zu den Höhepunkten habe dabei die Einweihung des neu gestalteten Spielplatzes gehört. "Drei Jahre hat der Verein dieses Projekt vorbereitet und durch verschiedene Aktivitäten Geld dafür gesammelt", blickt Simone Bräuer zurück. Wegen dieser beträchtlichen Zeitspanne habe sie im Dorf manchmal zu hören bekommen, dass das ja "sowieso nichts wird" oder man das erst glaube, wenn man es sehe.

 

"Es ist rund zwei Monate her, dass ich mich mit Bürgermeister Johannes Ecke deshalb getroffen habe", sagt die Vorstandsvorsitzende. Sie habe darauf gedrängt, dass nun etwas losgehen müsse. Kurz danach seien Spielgeräte bestellt worden. "Danach haben wir, unterstützt durch zahlreiche Helfer und Sponsoren, mit viel Eigeninitiative den Platz gestaltet", unterstreicht Simone Bräuer. Rückenschmerzen und Blasen an den Händen seien nicht umsonst investiert worden, wenn man gesehen habe, mit wie viel Freude die Kinder ihren Spielplatz in Besitz genommen hätten.

 

Die Stadt habe als Eigentümerin des Areals zwei Spielgeräte beigesteuert. Beim Festprogramm zur Einweihung hätten Kleine und Große ihr Bestes gegeben und im 90-minütigen "Kessel Buntes" die Stars jener Fernsehshow aufleben lassen. "Wir haben für das Programm und den Spielplatz viele positive Rückmeldungen erhalten", betont die Vereinsvorsitzende.

 

Damit sei das Kapitel Spielplatz in der Vereinsarbeit noch nicht abgeschlossen. "Er soll Jahr für Jahr ein Stück wachsen", schildert Madeleine Naumann die Pläne des Vorstandes. Fest im Blick habe man, die Sponsoren und Helfer zu einem Spielplatztreffen einzuladen und sich zu bedanken. Auch abseits des Spielplatzes haben sich die Glossener Landfrauen für dieses Jahr viel vorgenommen. Neben einer Fahrt zum Kräuter- und Aroniafest in Oberwiesenthal, einem Vortag über Osteoporose sowie einer Buchlesung mit Manfred Bajewsky stünden unter anderem das Kürbisfest, ein Strick- und Häkelnachmittag und der gemeinsam mit dem Heimatverein durchgeführte Weihnachtsmarkt auf dem Programm.

Axel Kaminski

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