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Vor 50 Jahren: Sowjetischer Friedhof zog um

Vor 50 Jahren: Sowjetischer Friedhof zog um

Vor genau 50 Jahren gab es in Oschatz ein Ereignis, zu dem nie Informationen gegeben wurden. Trotzdem haben Einwohner mehr oder weniger erfolgreich und mit Abstand den Arbeiten zugesehen: Der sowjetische Friedhof, der sich zu dieser Zeit auf dem jetzigen Parkplatz auf dem Altmarkt befand, wurde umgebettet.

"Die Verlegung des Friedhofes erfolgte vom 9. bis 13. November 1964 durch den VEB Bestattungs- und Friedhofswesen Leipzig", war aus dem Oschatzer Stadtarchiv zu erfahren. "Fotos und Texte zur Umbettung gibt es nicht, nur von den Bauarbeiten zur Altmarktumgestaltung. Damals war das der Ernst-Thälmann-Platz", so Marcus Büttler, Archivar im Oschatzer Rathaus. Er bestätigte, dass es nur spärliche Informationen gab.

 

In den Akten seien folgende Gründe für die Verlegung und Informationen zur Verlegung aufgeführt. "Der bisherige Platz, auf dem sich der sowjetische Friedhof und das Mahnmal befindet, wird vom Rat der Stadt als nicht mehr würdig befunden." Durch den immer stärker werdenden Verkehr im Zentrum, bedingt durch den Neubau des Thomas-Müntzer-Hauses und das zahlenmäßige Anwachsen der Kraftfahrzeuge mache sich die Verlegung erforderlich.

 

"Die Zustimmung der dem Stadtkommandanten übergeordneten Stelle in Riesa lag vor, ebenso die der SED-Kreisleitung, die des Rat des Kreises und die der Stadtverordnetenversammlung", hat Büttler herausgefunden.

 

Das Denkmal für die Opfer des Faschismus wurde Ende Januar 1965 abgebaut und in den vorderen Teil des Stadtparkes versetzt. gl

Gabi Liebegall

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