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Oschatz Vorbereitungen für Winterdienst in Liebschützberg abgeschlossen
Region Oschatz Vorbereitungen für Winterdienst in Liebschützberg abgeschlossen
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14:09 07.11.2016
Das Streumittellager im Bauhof der Gemeinde ist gut gefüllt. Die Mitarbeiter stehen mit ihrer Technik für den Winterdienst bereit. Quelle: Foto: Gemeindeverwaltung Liebschützberg
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Liebschützberg

Die Winterbereitschaft in der Gemeinde Liebschützberg ist hergestellt. „Die Vorbereitungen für den Winterdienst sind seit dem 1. November abgeschlossen“, informiert Marion Schilling, Mitarbeiterin im Bauamt der Gemeindeverwaltung in Borna. Die Technik entspreche dem neuesten Stand. Neuanschaffungen seien deshalb für die bevorstehende Winterperiode nicht erforderlich gewesen. „Zur Bewältigung des Winterdienstes kommen fünf Mitarbeiter und zwei Fahrzeuge zum Einsatz. Die Gemeinde ist im Besitz eines Unimogs und eines VW-Transporters.“ Für die Gemeindestraßen innerhalb der Kommune werde ein Subunternehmen und in Notfällen ein Landwirtschaftsbetrieb beauftragt.

Die Gemeinde mit ihren 17 Ortsteilen hat den Winterdienst auf etwa 67 Kilometer kommunaler Straßen durchzuführen. Die Winterdienstordnung mit dem Tourenplan der Gemeinde sei im Amtsblatt vom 5. Oktober bekanntgemacht worden und hat seitdem Gesetzeskraft.

Die Bauhofmitarbeiter sind bei Bedarf täglich zwischen 3 Uhr morgens bis 21 Uhr abends auf ihren Touren unterwegs. „Für den bevorstehenden Winter sind zurzeit 80 Tonnen Streusalz und 20 Tonnen Splitt eingelagert“, informiert Schilling weiter.

Aufgrund des milden Winters 2015/16 hatte die Gemeinde noch 55 Tonnen Streusalz und 20 Tonnen Splitt übrig. Die Aufstellung von Streukästen im Gemeindegebiet, wie in verschiedenen Kommunen üblich, sei allerdings nicht vorgesehen. Die Bauamtsmitarbeiterin dazu: „Es wurde in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die Kästen und das Streumaterial stets zweckentfremdet verwendet sowie zerstört wurden.“

Nach Absprache mit den Grundstückseigentümern und Grundstückspächtern sei jetzt die Aufstellung von 13 Stück Schneezäunen von jeweils 50 Metern auf einer Gesamtlänge von 650 Metern vorgesehen. Im Gemeindegebiet gebe es vereinzelte Wege, auf denen keine Winterwartung stattfindet. Diese seien besonders ausgeschildert. „Straßen ohne Winterdienst gibt es bei uns nicht“, so Schilling. Einen Wunsch möchte der Liebschützberger Bürgermeister David Schmidt (parteilos) im Zusammenhang mit dem Winterdienst noch los werden: „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Kraftfahrer um witterungsangepasstes Verhalten, so dass wir alle unfallfrei und ohne Schäden durch die kalte Jahreszeit kommen.“

Unterdessen sollten die Fahrzeugbesitzer nicht aus den Augen verlieren, dass es an der Zeit ist, die Sommerreifen abzulegen und auf Winterbereifung umzustellen, denn Meteorologen sagen für die kommenden Tage bereits frostige Temperaturen und Flockenwirbel voraus.

Von Heinz Großnick

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