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Oschatz Vorfreude aufs Paradies in Waldheim
Region Oschatz Vorfreude aufs Paradies in Waldheim
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23:14 24.11.2013
Zur Abschlussveranstaltung, dem musikalischen Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, zeigten die Teilnehmer, was sie in der letzten Woche gelernt hatten. Quelle: Sven Bartsch

In den vergangenen sechs Tagen wurde gemeinsam gesungen und getanzt. Der Fokus lag dabei ganz klar auf ein Miteinander der Teilnehmer.

Bereits das vierte Mal wurde die Sing- und Instrumentalwoche veranstaltet. Zum ersten Mal fand sie in Waldheim statt. Die letzten drei Male sangen und tanzten die Teilnehmer im Kloster Wechselburg. Nur die Abschlussveranstaltungen wurden in der "Gründerstadt" veranstaltet. Warum dieses Mal die terminliche Änderung? "Zum einen gab es 2013 keinen freien Termin mehr im Kloster. Zum anderen haben wir mit dem Ausweichtermin November in Waldheim die Möglichkeit, den jährlichen besonders festlichen Ewigkeitssonntag musikalisch auszugestalten", weiß Kantor Rene Michael Röder.

Die Sächsische Sing- und Instrumentalwoche richtet sich jedes Jahr an Menschen, die sich gern musikalisch betätigen. Laiensänger und -instrumentalisten, Familien mit musizierenden Kindern sowie Musikstudenten - jedem stand die Tür offen, jeder konnte sich beteiligen. "In der Tat haben wir mit dem Angebot dieser Woche einen generationenübergreifenden Interessentenkreis, der sich altersmäßig zwischen 8 und 80 Jahren bewegt. Gerade für die älteren Teilnehmer sind solche Veranstaltungen unglaublich wichtig, denn damit halten diese ihre Motorik und ihren Geist fit." Und weiter: "Uns gelingt es glücklicherweise seit Beginn, die Brücke zur jüngeren Generation mittels Kindermusiziergruppe, Perkussions- und Tanzkurs zu schlagen."

In sieben Arbeitsgruppen wurde musiziert, darunter Perkussion oder mehrchörige Musik. Begleitet wurden die Teilnehmer von sechs Dozenten beziehungsweise Gruppenleitern: Carsten Hundt, Mareike Greb, Thomas Friedlaender, Sabine Kühnert, Susanne Röder und Rene Michael Röder. Kümmerte sich der eine um die Vokalmusik, brachte der andere den Teilnehmern historische Tänze aus dem 16. und 17. Jahrhundert näher. Am Sonnabend wurde im Rahmen der Sing- und Instrumentalistenwoche die Dorfkirche Ganzig bei Oschatz besucht, wo ein musikalischer Gottesdienst gestaltet wurde.

Bevor es gestern zum festlichen Gottesdienst ging, machten die Teilnehmer noch in der Dorfkirche Burkhardswalde in der Nähe von Meißen Halt. Dort sangen sie sich schon einmal ein, bevor es schließlich in die Waldheimer Kirche zum Abschluss der Woche kam. "Die Veranstaltung sollte keine nachträgliche Trauerfeier sein, sondern viel mehr eine in Musik gegossene tröstlich-kraftvolle Vorfreude auf ewiges Leben und das Paradies", erklärt Kantor Rene Michael Röder die Beweggründe zur Gestaltung des Gottesdienstes. Zusammen mit dem Waldheimer Kammerchor bereicherten die Teilnehmer die Gemeindesänge und präsentieren, was sie in den Kursen der vergangenen Woche gelernt hatten. Stephanie Jankowski

Stephanie Jankowski

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