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Oschatz Vorweihnachtliche Stimmung in vielen Orten der Region
Region Oschatz Vorweihnachtliche Stimmung in vielen Orten der Region
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16:22 02.12.2012
Region

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Von CHRISTIAN KUNZE UND bÄRBEL sCHUMANN

Den Anfang machten traditionell die Mügelner am Sonnabendnachmittag. Die Stadtverwaltung und mehre Vereine und Partner luden ins Zentrum ein. Rund um die beiden Märkte der Stadt konnten genascht, Liedern gelauscht und bereits Geschenke für die Liebsten gekauft werden. Bürgermeister Volkmar Winkler schnitt den von der Bäckerei Taube zur Verfügung gestellten Stollen an. "Ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Bei diesem Wetter, es ist kalt und trocken, da schmeckt der Glühwein erst richtig", gab sich das Stadtoberhaupt volksnah.

Höhepunkte des Programms waren die Mügelner Kurrende, die Darbietungen der Kindereinrichtungen Mügeln und Ablaß sowie der Grundschule "Tintenklecks" und natürlich Schlagersängerin Maja Catrin Fritsche und die Kemmlitzer Blasmusikanten.

Der Stadtmarketingverein "Meine Bischofstadt Mügeln" warb beim Markt bereits für das Weihnachtssingen auf dem Markt am 14. Dezember, die Floristin Ina Zobel lud interessierte Besucher zu ihrer Adventsausstellung im Geschäft unweit des Altmarktes ein.

Am Stand des Mügelner Jugendhauses "Young Mogelin" verkaufte Mügelns Jugendfachkraft Christina Hoemke gemeinsam mit Jungen und Mädchen unter anderem selbst getöpferte nützliche Alltagsgegenstände, die sich gut unterm Christbaum machen. Auch die Schülerinnen und Schüler der Mügelner Mittelschule waren aktiv, brachten selbst Gebackenes an den Mann.

Väterchen Frost erkrankt

Die Shetlandponys Felix und Gimli sind vor die weihnachtlich geschmückte Kutsche am Rande des Dahlener Weihnachtsmarktes gespannt. Gemeinsam mit Frauchen Manuela Uhlemann warten sie auf die ersten Fahrgäste. Bis die einsteigen, vergehen allerdings noch Minuten. Vorerst gilt die Aufmerksamkeit der Besucher den Darbietungen der Mädchen und Jungen von der Dahlener Grundschule, die das Programm des Weihnachtsmarktes eröffnen. Im Anschluss begrüßte Bürgermeister Matthias Löwe die Einwohner und Gäste. Der traditionelle Anschnitt des Riesenstollens folgte. Zuvor wurde auf dem Markt der Weihnachtsbaum der Heidestadt aufgestellt. Er ist diesmal nicht ganz so hoch wie der Vorgänger. Warum? Besucher Klaus Bergmann erklärt: "Unseren Baum blies im letzten Jahr der Sturm um. Ich finde, der Baum sieht trotz der Kürze besser aus als im Vorjahr!" Heidekönigin Ellen Jahn I. und Schneekönigin Steffi Arnold führten in diesem Jahr allein durch das Programm oder schauten an den Ständen der Vereine und Händler vorbei, wo es erste Weihnachtsgeschenke und natürlich viele kulinarische Köstlichkeiten gab. Fast überall wurden sie gefragt, wo denn Väterchen Frost sei. Traditionell ist der eigentlich bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes dabei. "Diesmal liegt er krank zu Hause im Bett", erklärte die Heidekönigin. Auch im Rathaushof ging es weihnachtlich her. Weihnachtsgans Auguste, der Hauptpreis beim Weihnachtsrätsel schnatterte vor sich hin. Auch ein Schmiedefeuer loderte, wo man das seltene Handwerk in Aktion erleben konnte.

Bewährtes und Neues

Auf dem Hirschplatz steht der über acht Meter hohe Wermsdorfer Weihnachtsbaum. Zum ersten Mal wurden seine Kerzen gestern zu Klängen der Wermsdorfer Jagdhornbläser angezündet. Viele Wermsdorfer wohnten dem Schauspiel bei. Anschließend lenkten sie wie Bürgermeister Matthias Müller ihre Schritte zum Alten Jagdschloss, wo im Hof traditionell unter der Regie des Fördervereins Wermsdorfer Schulen, Kindereinrichtungen, Feuerwehr und einiger Gewerbetreibende zum Adventsmarkt einluden. Neben Waffeln, Glühwein und anderen Leckereien, die auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen dürfen, gab es für die Besucher Bewährtes und Neues zu entdecken. So zeigte Glasbläser Dieter Postelt aus Hartha, wie unter seinen Händen verschiedene Formen aus den Glasrohlingen entstehen. Mancher Besucher schaute ihm zu. "Mich interessiert, wie die verschiedenen Farben entstehen", wollte Lukas von dem Glasbläser wissen und bekam es prompt erklärt. Auch wahre Raritäten gab es zu entdecken. Am Stand der Wermsdorfer Tourismusinformation gab es die fast noch druckfrischen Kalender des Landesamtes für Denkmalpflege zur Geschichte von Hubertusburg. Auch verschiedene Kartenmotive zum bevorstehenden Jubiläum konnten die Besucher kaufen.

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