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Oschatz Vorzeitige Bescherung: Lions Club Oschatz besucht Einrichtung in Borna
Region Oschatz Vorzeitige Bescherung: Lions Club Oschatz besucht Einrichtung in Borna
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10:46 07.03.2018
Wilhelm Osterloher (links) und Robert Stadler (rechts) vom Lions Club Oschatz überreichen in Borna Präsente an Kinder und Jugendliche im Heim der Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa und die Heimleiterin Christine Kettner (3. von rechts). Quelle: Dirk Hunger
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Borna

Dafür sorgten Wilhelm Osterloher und Robert Stadler vom Lions Club in Oschatz. "Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, denen zu helfen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das gilt auch für die jungen Bewohnerinnen und Bewohner in Borna", so Robert Stadler.

Jüngst veranstaltete der Lions Club gemeinsam mit der Diakonie in Oschatz eine Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder (wir berichteten). "Dort gab es Geschenke, allerdings konnten wir nicht alle eingekauften Sachen verteilen", sagt Wilhelm Osterloher. Die übrigen Präsente übergaben die Männer jetzt den Kindern, Mitarbeitern und Heimleiterin Christine Kettner.

Im großen Saal des Bornaer Schlosses, wo die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier laufen, berichtet Christine Kettner von den Aktivitäten der Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa, die seit 1998 ein Kinderheim im Objekt betreibt. Im Oktober vergangenen Jahres kaufte die Gesellschaft die Immobilie vom Landkreis (wir berichteten). Christine Kettner koordiniert die Arbeit der Organisation in Sachsen. Dazu gehören auch zwei weitere Objekte in Sornzig und Torgau.

Durch den Erwerb der Immobilie in Borna tun sich laut Christine Kettner neue Möglichkeiten zur dringend notwendigen Sanierung des Hauses auf. "Wir wollen weiter an dem Standort festhalten, können aber nicht alles von unserem Hausmeister erledigen lassen." Seit dem Kauf wurden laut Kettner bereits ein Teil der Außenanlagen und der Spielplatz auf Vordermann gebracht und neue Geräte dafür angeschafft. Innen und außen konnten kleine Renovierungsarbeiten, auch mit der Unterstützung der jungen Bewohner, bewerkstelligt werden.

"Damit das Schloss auch nach außen hin künftig ein ansprechendes Bild bietet, werden wir als nächstes die Dacherneuerung und die Fassadengestaltung in Angriff nehmen", blickt Christine Kettner voraus. Dabei seien auch die Belange des Denkmalschutzes zu beachten. Ganz ohne Unterstützung von außen wird die weitere Arbeit am Gebäude allerdings nicht zu bewerkstelligen sein, räumt die Diplom-Sozialpädagogin ein. "Priorität hat auch die Verbesserung des Brandschutzes in den Räumlichkeiten. Hier bemühen wir uns um Fördermittel aus dem Programm Integrierte ländliche Entwicklung des Regionalmanagements Sächsisches Zweistromland und können dabei auf die Unterstützung des Landrats, seines Sozialdezernenten und Minister Frank Kupfer bauen", erklärt sie.

Christian Kunze

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