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Oschatz WHD macht sich für Haupttreppe im Schloss Dahlen stark
Region Oschatz WHD macht sich für Haupttreppe im Schloss Dahlen stark
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16:50 18.04.2014
Jürgen Goldhardt, Wolfgang Sperlich, Karl Berger, Klaus Wagner und Matthias Löwe (v. l.) präsentieren ein Profilbrett. Das wird als Muster für die neuen Blockstufen verwendet, die im Betonwerk Oschatz hergestellt werden sollen. Quelle: Dirk Hunger

"Es hat uns Mitglieder des Schloss- und Parkvereins schon immer gestört, dass wir unsere Gäste auf dem Weg in den Kaisersaal immer über eine Treppe im Nebenflügel des Schlosses leiten mussten", sagt Karl Berger. "Wenn es in absehbarer Zeit möglich sein wird, wieder die Haupttreppe zu benutzen, dann geht ein kleiner Traum in Erfüllung", so Berger.

"Wir von der WHD haben uns ja von Anfang an für die Erhaltung des Schlosses eingesetzt und wollen jetzt einen Meilenstein setzen", sagt Klaus Wagner. Er und seine Mitstreiter haben gemeinsam Geld gesammelt, um die zerstörte Haupttreppe wieder begehbar zu machen. " Die fehlenden Blockstufen, werden als Beton-Nachbildung in Oschatz hergestellt. Für die vordere Stufenkante haben wir extra ein Profilbrett hergestellt, welches dann für die Herstellung der Betonstufen verwendet wird", sagt Bürgermeister Matthias Löwe (WHD). Als Kosten wird eine Summe im Bereich zwischen fünf- und achttausend Euro veranschlagt. "Da ist aber das Geländer für die Haupttreppe noch nicht mitgerechnet", kommentieren Wagner und Löwe das Ostergeschenk der WHD. Die Sandsteintreppe des Schlosses war beim Schlossbrand in den 70er Jahren nicht zerstört worden. Als man aber nach dem Brand die großen Schornsteinkamine abriss, waren große Brocken auf die Treppe gestürzt und hatten die Stufen zerstört.

Hagen Rösner

Hagen Rösner

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