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Oschatz Wälder in Nordsachsen dürfen bald wieder betreten werden
Region Oschatz Wälder in Nordsachsen dürfen bald wieder betreten werden
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13:10 05.03.2018
Blick auf einen Waldweg im Naturpark Dübener Heide, der bereits von Sturmschäden beräumt worden ist. Quelle: Nico Fliegner
Nordsachsen

Mitte März werden Nordsachsens Wälder wieder für Besucher freigegeben. Seit dem Sturmtief „Friederike“ im Januar in Nordsachsens Wälder verheerende Schäden hinterlassen hat, waren sie gesperrt. „Lediglich Waldbesitzer, Jäger, beauftragte Personen für Arbeiten in den Wäldern und entsprechende Behördenmitarbeiter waren davon ausgenommen“, so Oberforstrat Frieder Voigt, Sachgebietsleiter Untere Forstbehörde beim Landratsamt Nordsachsen.

Stichtag 16. März

Bei einer Lagebesprechung mit Mitarbeitern des Landratsamtes und Großwaldbesitzern wurde jetzt festgelegt, wann Besucher wieder Zutritt haben. „Wir werden mit der Veröffentlichung im Amtsblatt und auf der Homepage des Landkreises Nordsachsen am 16. März die bestehende Allgemeinverfügung widerrufen.“ Ab diesem Zeitpunkt steht dann einem Waldspaziergang oder einem Osterwaldlauf in dem rund 42 800 großen Waldbestand im Territorium des Landkreises nichts mehr im Wege.

Aufräumarbeiten gehen weiter

Wer glaubt, dass dann alle Wurfhölzer und Brüche schon aus dem Wald entfernt sind, der irrt. Das sei utopisch, wenngleich derzeit mit allen möglichen Kräften schon an der Schadensbeseitigung gearbeitet werde. Voigt schätzt ein, dass es mindestens bis ins nächste Jahr hin dauern werde, um die großen sichtbaren Spuren von Friederike zu beseitigen. Vorsicht sei deshalb weiterhin geboten. Zudem weist der Behördenmitarbeiter darauf hin, dass das Betreten von Wäldern im Waldgesetz eindeutig geregelt ist. Das sagt aus, dass jeder auf eigene Gefahr handelt, wenn er Wald betritt.

Waldbrandrisiko

In diesem Zusammenhang verweist der Staatsbetrieb Sachsenforst darauf, dass die seit Wochen anhaltende trockene Eiseskälte das Waldbrandrisiko steigen lasse. Verbreitet gelte Gefahrenstufe drei – was mittlere Gefahr bedeute, aber „ein für diese Zeit des Jahres deutlich erhöhter Wert“ sei. Die entsprechende Witterung hält bis übers Wochenende an und lässt derzeit keine Entspannung erkennen“, betont Falk Böttcher, Agrarmeteorologe und stellvertretender Leiter der DWD-Niederlassung Leipzig.

Von Bärbel Schumann

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