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Wahrzeichen der Region wieder offen

Wahrzeichen der Region wieder offen

Dieses Bauwerk ist zwar nur 18 Meter hoch, dennoch ist es das Wahrzeichen einer ganzen Region. Am 160 Jahre alten Albertturm auf dem Collm orientieren sich die Einwohner von Oschatz und Umgebung.

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Wiedereröffnung in luftiger Höhe: Als Vorsitzende des Heimatvereins genießt Kerstin Krause (2.v.l.) diesen Moment.

Quelle: Dirk Hunger

collm. von frank hörügel

 

Umso mehr schmerzte es seine Fans, dass ihnen der Aufstieg über 99 Stufen bis zur Aussichtsplattform den ganzen Sommer über verwehrt blieb. Seit Sonnabend können sie von hier aus den weiten Blick ins Land wieder genießen.

 

Für Kerstin Krause war die Wiedereröffnung ein emotionaler Moment. Die Rettung des Albertturmes ist für die Vorsitzende des Heimatvereins "Bergtreue" eine Herzenssache. Im Jahr 2010 hat der Verein den Turm vom Freistaat abgekauft. "Damit der Turm nicht in private Hände kommt und alle was davon haben", erinnerte sie an die Beweggründe des Vereins. Was sie sich mit dem Erwerb eingebrockt hatten, konnten die Collmer Heimatfreunde damals nur erahnen.

 

Letztmalig wurde der Turm 1989 saniert. Ein neuer Spritzputz sollte das Bauwerk aus Grauwacke schützen. Doch das Gegenteil war der Fall. "Durch die Beschichtung konnte das Mauerwerk nicht atmen und ist verfault. Als wir jetzt den Putz abgehackt haben, sind die Zinnen einfach zerfallen", sagte Rainer Kretzschmar, Polier der Oschatzer Baufirma Voigtländer. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten die Turmkrone saniert und die Zinnen ersetzt. Rund 150 000 Euro wurden dafür aufgewendet, erinnerte der Wermsdorfer Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Für die vollständige Sanierung, die nach seinem Wunsch im nächsten Jahr vollendet werden sollte, werden etwa eine halbe Million Euro benötigt.

 

Hoffnungen setzt Müller dabei auch auf seinen Parteifreund Marian Wendt. Der nordsächsische Bundestagsabgeordnete versicherte: "Ich werde mich für den Albertturm einsetzen." Wenn der Haushaltsausschuss des Bundestages im November die Prioritäten für das Denkmalschutzprogramm festlege, werde er sich für das Wahrzeichen der Collm-Region stark machen, so Wendt.

 

© Kommentar

 

Infos zum Spendenkonto für den Albertturm: www.bergtreue-collm.de

Frank Hörügel

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