Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Waldbrand zwischen Seelitz und Limbach

Waldbrand zwischen Seelitz und Limbach

Zu einem Zeitpunkt, als "normale" Werktätige schon auf dem Weg vom Büro oder der Werkhalle nach Hause und ins Wochenende waren, wurden gestern Freiwillige aus fast dem gesamten Altkreis Oschatz alarmiert.

Voriger Artikel
Strampeln gegen die Depression: Carmen Deepe auf der Reise ihres Lebens
Nächster Artikel
Städtewettbewerb: Mügeln radelt der Konkurrenz davon - Gesamtsieg möglich

Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr spritzt Wasser auf die Glutnester im Wald zwischen Seelitz und Limbach.

Quelle: Dirk Hunger

Limbach. Von Axel Kaminski

 

 

Ein Landwirt, der auf einem Acker bei Berntitz mulchte, hatte auf der anderen Straßenseite ein Feuer auf einem abgeernteten Feld entdeckt. "Die Polizei und verschiedene Privatpersonen haben hier gegen 14.30 Uhr angerufen", war aus der Rettungsleitstelle in Delitzsch zu erfahren. Von dort aus wurden Wehren in Oschatz und Wermsdorf sowie sämtliche Mügelner Ortswehren alarmiert.

 

Der auf dem Feld entstandene Brand hatte sich schnell zum nahe gelegenen Wald ausgebreitet. "Am Waldrand haben wir einen Laubholzbestand. Hier brennt das Laub, die Bäume nehmen keinen Schaden", schätzte Revierförster Mario Erdmann die Lage an der Ostspitze des Wermsdorfer Waldes ein. Allerdings beginne in etwa 150 Meter Entfernung ein Kiefernbestand. Würde das Feuer ihn erreichen, müsse man mit einem immensen Schaden rechnen.

 

Die Schwierigkeit des Einsatzes bestand darin, abseits jeglicher Bebauung Löschwasser in ausreichender Menge bereitzustellen. Deshalb waren alle verfügbaren Löschfahrzeuge mit Tanks im Einsatz. Sie pendelten vom Waldrand nach Limbach, wo Wasser zur Verfügung stand. Gegen 15.15 Uhr wurde die Lampersdorfer Wehr, die über einen Schlauchwagen verfügt, alarmiert.

 

Am Waldrand bekämpften die Kameraden das Feuer und die Glutnester zum Teil unter Atemschutz. "Direkt dort, wo es brennt, kann man gerade mal fünf Meter weit sehen", sagte ein Kamerad, der direkt vom Brand zum Fahrzeug zurückkehrte. Neben dem Wasser bereitete der Wind den Einsatzkräften Probleme. Er fachte an Stellen, die die Kameraden schon gelöscht hatten, immer wieder die Glut unter der Asche an. Neben der Feuerwehr und der Polizei war auch der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort, um eine eventuell erforderliche Versorgung von Feuerwehrkameraden zu gewährleisten.

Axel Kaminski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oschatz
  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

19.09.2017 - 16:52 Uhr

Turbulente Tage beim Döbelner SC: Nach dem Rücktritt von Trainer Uwe Zimmermann bahnt sich eine vereinsinterne Lösung an.

mehr