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Oschatz Wasser schafft in der Oschatzer Region auch Arbeitsplätze
Region Oschatz Wasser schafft in der Oschatzer Region auch Arbeitsplätze
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11:44 22.03.2016
Ronny Naake im Einsatz, damit in den Kläranlagen alles rund läuft. Quelle: privat
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Oschatz

Wasser stillt nicht nur Durst, sondern schafft auch Arbeitsplätze. Daran erinnert anlässlich des heutigen Tages des Wasser der Wasserverband Döbeln-Oschatz. „Wasser und Arbeitsplätze“, so heißt das Motto vom Tag des Wasser 2016. „Es bedarf nicht nur einer fundierten Ausbildung und damit Fachwissen, sondern auch viel Erfahrung und Teamwork, um die Kläranlagen und Wasserwerke in den Verbandsgebieten zu betreiben“, sagt Stephan Baillieu, Geschäftsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz und des Abwasserzweckverbandes Döbeln-Jahnatal. Die Oewa in Döbeln arbeitet für beide Verbände als Betriebsführer.

Einer, der sich sowohl mit den Anlagen zur Trinkwasserversorgung als auch der Abwasserentsorgung auskennt, ist Thomas Rolletschek. Er ist Gruppenleiter der Elektriker in der Oewa und betreut mit insgesamt sechs Mitarbeitern ein ziemlich großes Gebiet: territorial, aber auch fachlich. Abwechslung ist also garantiert – bei 90 Trinkwasseranlagen und 110 Abwasseranlagen. Rolletschek schätzt an seinem Arbeitsplatz vieles: neue, komplexe wasserwirtschaftliche Anlagen elektrotechnisch auszustatten, die bestehenden Anlagen zu warten und instandzuhalten, in einem Team zu arbeiten und die Ausbildung junger Leute zu begleiten, auf Störungen dank eines hohen technischen Standards immer schnell reagieren zu können. „Es wird jedenfalls nie langweilig“, versichert er. Stolz ist er darauf, dass man „immer eine Lösung gefunden hat“. Thomas Rolletschek, seit 2002 bei der Oewa beschäftigt, weiß, dass man genau das vom Team der Elektriker erwartet: „Die Anlagen müssen laufen.“

Das ist auch der Anspruch an Ronny Naake und sein Team. „Wir bedienen hier Maschinen, Aggregate, nehmen Proben, sind rund um die Uhr in Bereitschaft – alles, damit die Abwasserentsorgung reibungslos funktioniert.“ Für Naake, der bei der Oewa erst mehrere Praktika machte und anschließend eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik absolvierte, ist es der ideale Beruf. „Ich wollte immer an der frischen Luft arbeiten und nicht in irgendeiner Werkhalle am Fließband stehen“, erzählt er. Apropos frische Luft: Dass es auf einer Kläranlage stinke, empfindet er als Vorurteil und kann es auch nicht bestätigten. „Es riecht vielleicht nicht nach Rosenwasser“, meint er scherzhaft.

Von Hagen Rösner

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