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Wasserbehörde: Döllnitzwasser in Oschatz nicht verunreinigt

Wasserbehörde: Döllnitzwasser in Oschatz nicht verunreinigt

Faustgroße Schauminseln treiben auf der Wasseroberfläche, an Hindernissen wie Wurzelwerk oder Treibgut schäumt es wie in der Badewanne. Der Oschatzer Ralph Reuße wunderte sich bei seinen Spaziergängen über diesen Anblick des Flüsschens Döllnitz am Oschatzer Dreibrückenweg und vermutete eine Wasserverschmutzung.

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Solche Schaumkronen am Treibgut in der Döllnitz sorgen bei Spaziergängern für Verunsicherung.

Quelle: Sven Bartsch

Oschatz. Faustgroße Schauminseln treiben auf der Wasseroberfläche, an Hindernissen wie Wurzelwerk oder Treibgut schäumt es wie in der Badewanne. Der Oschatzer Ralph Reuße wunderte sich bei seinen Spaziergängen über diesen Anblick des Flüsschens Döllnitz am Oschatzer Dreibrückenweg und vermutete eine Wasserverschmutzung.

 

Die Oschatzer Allgemeine fragte in der Umweltbehörde des Landratsamtes Nordsachsen nach, ob an dieser Vermutung etwas dran ist. Bettina Dreßler von der Unteren Wasserbehörde machte sich in der vergangenen Woche - also vor dem Ende der niederschlagsfreien Wochen - vor Ort ein Bild vom Zustand des Flusses. "Durch mechanischen Wasserverbau am Einleitbauwerk des Abwasserverbandes Untere Döllnitz an der Körnerstraße in Oschatz bilden sich in der Döllnitz Wasserblasen. Flussabwärts kommt es durch Treibgutversatz zur Schaumbildung", schätzt die Fachfrau ein.

Die Flussmeisterei Torgau sei für die Unterhaltung dieses Gewässers zuständig und werde demnächst das Treibgut beseitigen, stellt sie in Aussicht. Bettina Dreßler: "Eine Gewässerverunreinigung liegt nicht vor. Daher gibt es seitens der Unteren Wasserbehörde kein Handlungsbedarf."

In einem OAZ-Interview im Mai dieses Jahres sagte Frank Streubel als Geschäftsführer des Abwasserverbandes Untere Döllnitz, dass die Döllnitz in den vergangenen 20 Jahren viel sauberer geworden sei. Der Anteil organischer Stoffe sowie von Stickstoff und Phosphor im Wasser der Döllnitz sei vor zwei Jahrzehnten um ein Vielfaches höher gewesen, als das heute der Fall ist.

Frank Hörügel

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