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Oschatz Weibliche Rio-B-Jugend mit Sieg gegen Chemnitz und Niederlage in Markranstädt
Region Oschatz Weibliche Rio-B-Jugend mit Sieg gegen Chemnitz und Niederlage in Markranstädt
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17:10 21.12.2011
Josephine Hessel (Nr. 10) vom Rio-Team setzt zum Sprungwurf an, um den Ball über die Chemnitzer Abwehrmauer in Richtung Tor zu werfen. Virginie Wachs (Nr. 3) steht bereit, den Abpraller eventuell abzufangen und selbst auf das Gehäuse zu schießen. Quelle: Sven Bartsch
Oschatz

Von Petra Zimmermann

Erfreulich war, dass sich jede Spielerin beim angestrebten Erfolg einbringen konnte. Aus einer sicheren Abwehr mit gut aufgelegten Schlussleuten wurden die Gäste bis zum 7:1 vor große Probleme gestellt. Der Chemnitzer Trainer nahm bereits nach zehn Minuten eine Auszeit. Rio verpasste nur, die Überlegenheit in noch mehr Tore umzusetzen. Mit dem Halbzeitpfiff stand es 10:4 für die Gastgeber. Es war aber kein Ruhmesblatt, in 25 Minuten nur zehn Treffer zu erzielen. Allerdings kassierte die Mannschaft nur vier Gegentreffer. Die Torausbeute sollte in der zweiten Halbzeit auf alle Fälle besser werden - so der Anspruch.

Nach dem Seitenwechsel sündigte das Rio-Team vor allem vom Sieben-Meter-Punkt und trat zu oft auf die Kreislinie. Langsam kam aber der Spielfluss wieder in Fahrt und die Kombinationen wurden erfolgreicher abgeschlossen. So konnten sich die Mädchen kontinuierlich bis auf 19:8 absetzen. In den Schlussminuten leisteten sie sich durch Unkonzentriertheiten im Abwehrzentrum noch zwei Gegentreffer zum 19:10.

NSG Rio: Schneese, Barth; Witecy (3/1), Wachs (1), Bormann (1), Behnisch (3), Eckert (1), Krzikalla, Schmidt (1), Hessel (2), Rillich (2), Eisold (3), Funke (1), Prauss.

In der Begegnung der NSG Rio in Markranstädt verlief die erste Halbzeit noch nach den eigenen Vorstellungen, obwohl die Abwehr gar nicht im Bilde war. Nach sieben Minuten wurde die Abwehr beim Stand von 4:4 umgestellt.Das zeigte beim Gegner kurzzeitig Wirkung. Die Rio-Sieben konnte bis zum 8:8 nur einmal einen Treffer vorlegen. Dieser Umstand verunsicherte mit zunehmender Spieldauer das Gästeteam. So wurde wieder auf das Tor geworfen, ohne die nötige Geduld zu haben. Beim Stand von 11:9 wurden die Seiten gewechselt.

Zwei Tore waren in der zweiten Hälfte auf alle Fälle aufzuholen. Mit dem nötigen Siegeswillen und dem erforderlichen Biss in der Abwehr sollte dieses Vorhaben umzusetzen sein. Der Wiederbeginn verlief wie die Startphase der ersten 25 Minuten. Markranstädt legte vor und Rio zog nach. Nach einer halben Stunde war die Rio-Mannschaft total von der Rolle. Zehn Minuten gelang kein Treffer. Dafür wurden fünf Gegentore zum 17:10 kassiert. Erst eine Zeitstrafe für Eisold verhalf dem Team in Unterzahl zu zwei Treffern. Was vorher nicht zu sehen war - durchspielen bis die Mitspielerin eine Wurfmöglichkeit hat - führte jetzt zum Erfolg. Ein weiteres Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war aber nur in Ansätzen zu sehen. Der Rückraum der Rio-Sieben ließ ein flexibles Spiel oft vermissen. So war die Vertretung leicht zu durchschauen. Markranstädt war im Prinzip nicht viel besser, machte aber weniger überhastete Fehler. Am Ende traten die Rio-Mädchen mit hängenden Köpfen und einer 20:15-Niederlage die Heimreise an.

NSG Rio: Schneese; Wachs (1), Bormann (1/1), Behnisch (1), Eckert (3/1), Krzikalla, Schmidt (1), Hähnel, Rillich (3), Eisold (2), Funke (1), Prauss.

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